Vegetation der Feldgewächſe, Anis,
Lt ſtehen;; e(323 =|tans te' Höhe von ein Paar Zoll erreicht, und die Pflanzen ſo entfernt D|tet, Bey von einander bringen, daß ſie 6 Zoll von einander abſtehen. An
it einen den Erdflöhen hat der Senf die entſchiedenſten Feinde, die ihn SE of! breit vft ſo verheeren, daß-män zu einer neuen Sqgat ſchreiten muß, Eben mit Man muß das Unkraut, ſobald es ſich zeigt, ſorgfältig ausjä- -4i. Mit ten. Auch das Behacken und Behäufeln bekommt dem Senf 7 ſowohl> ſehr wohl, und wenn man ihn in Reihen geſäet hat, ſo kann HI und man ihn mit dem Schaufelpänge ſchaufeln. ZU ſeinem Sedeihen =, 0 verlangt der Senf mehr tro>ne und warme Witterung,
Et zeigt, - WIE Der Anis Ei, deſſe!; Ae Ae M Vegetation und Behandlung während der Vege- EN felpfluge tation bis zur Erndte,
„Das ſich Der Anis liegt bey trockner Witterung oft bis 6 Wochen, P ztig aus: ehe er aufgeht. Sobald ſich Unkraut zeigt, muß, ſelbſt wenn
der Anis noch nicht aufgegangen ſeyn ſollte, gejätet werden,
Szilich ſich Man muß das Jäten bey trocknem Wetter vornehmen, und da- Siicht ſte: bey darauf achten, daß dem keimenden Anisſamen kein Schaden Fd ſo kann zugefügt wird, Man pflegt auch, um ſich des Jätens zu über- =5)enuben, veben, die Schafe auf das Anisfeld zu treiben, ehe der Anis 11 Blät: noch aufgegangen iſt, Man bedient ſich zum Jäten eines ſpitzigen
x hhaltig Hvlzc<hens, oder einer kleinen, 3 Finger breiten eiſernen Schau- 59 daß er.. fel, deren Handhabe gekrümmt iſt, womit man die Wurzeln des „ Winter Unfkrauts ſehr gut berausheben kann. Jn der Folge, wenn die EZ(d dieſer"flanzen aufgegangen ſind, wiederholt man das Jäten, und ver- richtet dieß mit einer Fleinen Hacke, um zugleich den Boden zu
[1300e ſo>ern, Dieſes letztere wird, wenn die Pflanzen einen Fuß hoch Gt garde:'nd, nochmals wiederholt. Beym Aufgehn liebt der Anis war- jh no"ne Witterung, Trifft ihn dann, wenn er mit ſeinen zwey ga- RS elförmigen Sproſſen herausgekommen iſt, ein Froſt, ſo ſpringt
r, wie man zu ſagen pflegt, ab, und die Pflanzen gehen ein. „p&ter, wenn ſic) ſeine zarten, runden, za>kigen Blätter aus- jebildet und eine grüne Farbe angenommen haben, ſchaden Fachtfröſte dem Anis nicht leicht, Während der Blüthe iſt der
et Vege: Inis großen Gefahren ausgeſeht, Viele feuchte, neblige Witte-
ang, noch mehr aber die ſchwüle Gewitterluft, und wie man = 0 Witt erſichert, auch das„Wetterleuchten ziehen die Staubgefäße zU- we St: ammen,'erzeugen eine widernatürliche Gährung in den Samen 71 man: nd Befruchtungswegen, verhindern die Aufnahme des befruch- Mn und 3 nden Blüthenſtaubes und die Blüthe wird ſchwarz und taub, IQ und| ſtan pflegt dann zu ſagen, die Lohe hat den Anis befallen. Ein
j dr gefährlicher Feind des Anis iſt die Raupe einer Motte, wel-
-'e ein Fingerglied lang wird, das Mark der Anigskörner ver- hrt und ſie zum künftigen Aufenthalte der Verwandlung um- innt, Man hält dieſes Inſect für die Phalaena tinea anisella
T Bege“ Jebaueri, auch Anistnotte genannt, die von dem ſogenannten feifer. verſchieden iſt. Dieſe Motte findet ſich zu Ende Septem-
„10 Wit:'x8, ſchwärmt auf den Böden, wo der Anis aufbewahrt iſt,
=, Wenn mher, und legt ihre Eyer in die Aniskörner. Mit dieſen wer-
ht fte:'n dieſelben im Frühjahre dem Boden anvertraut, wo dann die ar gant ngen Mäupchen herauskriechen, die Pflanzenſtängel beſteigen,
Wen di? h nähren und verpuppen, und endlich die Motte exſcheint,
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