Teil eines Werkes 
1 (1831)
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ENGE g ESEERSSERIEN TIEREN

3| Vegetation der Feldgewächſe, Linſen, 475

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E den ſih nachtheilig iſt dieſe Witterung während der Blüthe, die ſich ben eint dann nicht vollkommen entwickelt, und wo dann die Pflanzen

S1 Und def keine Schoten anſezen. Auch der ſchnelle Wechſel der Tempera-

Lirderbey, tur iſt den Wicken nachtheilig, weil dänn die Circulation ihrer

ND'i ziehen Säfte ſtockt, und ſie. im Wachsthum ſehr zurückgehalten werden.

erliche In ſehr trocknen Jahren vertrocknen die Wicken in ſehr trocknem

DI iſt die:|) Boden größtentheils.

M als| Von den Unkräutern iſt die bereits angeführte Flachsſeide "m ſch| den Wien am gefährlichſten.- Svbald man dieſes Unkraut Tzicht, ſd merkt, bleibt nichts zu thun übrig, als die Wien ſofort abzu:

DE Opp mähen.

M Zn Unter den Inſecten wird den Wien beſonders die Made

! EN des kleinen Wikenrüſſelkäfers, Attelabus craccae, ſehr gefährlich.

SEU Sie niſtet ſich in die Blüthenknospen ein und zernagt dieſe, ſo

ZU Bohne daß ſie gar nicht zur Entwickelung kommen. In kräftigem Aer,

ME hahen und wenn nach der Made, deren Zeit nicht lange währt, feuchte

EU ehm) und warme Witterung eintritt, überwinden die Wicken oft noch

DSen Zl: dieſen Nachtheil, indem jie von neuem ausſchlagen. Hat man

* fed aber dazu keine Hoffnung, und die Made iſt häufig, ſo bleibt

z 8 nichts übrig, als die Wien abzumähen, weil man dann doch

Ec: keine Samen zu erwarten hat. Dieſe Made findöt ſich in tro>: (Sten an nen Jahren am häufigſten, und man behauptet, daß ſie den

19, durd frühgeſäeten Wicken nachtheiliger ſey, als den ſpäter geſäeten, m 150. indem dann ihre Zeit, wenn die Wicken zu blühen anfangen, + n" in| ſchon größtentheils vorüber ſey,

. H] Die Linſe.

Mirek| Vegetation und Behandlung während der Vege- : FEI tation,

) Hauel; * FN.. Die Linſe verträgt nach den mehrfeitigſten Verſicherungen in ed fed) ihrer Jugend die Kalte; doch iſt ihr warme und maßig feuchte

Witterung in der erſten Vegetationsperiode am zuträglichſten, denn ſie geht dann ſchnell und gleichmäßig auf, und wird vom Unkraute weniger leicht überwachſen. Die Linſen vertragen, wenn ß jie noch jung ſind, das Eggen mit leichten Eggen, und es iſt Mw ege ihnen beſonders dann angemeſſen, wenn der Boden durch den Regen zuſammengeſchlämmt worden, Nüßlicher iſt ihnen das SSt ſich Bebacken, wobey man zugleich das Unkraut ſorgfältig ausjätet, + laſſet, indem es die Linſen ſehr leicht überwächſt und unterdrü>t, Bez zepte Bit:| hate Linſen gerathen immer beſſer, als bloß gejätete. Wenn 5m Adu|| ſie in Reihen geſäet ſind, ſo werden ſie mit der Pferdeha>e be- Sa jedes| bandelt, wobey jedoch das Nachjäten nicht unterbleiben darf. auf, Die Linſen gerathen bey einer mäßig feuchten, oder warmen St dann Witterung am beſten. Beſonders nachtheilig iſt ihnen anhaltend on, naſſe Witterung während der Blüthe, Uebrigens ſcheint auf die E eF* de! Linſen auch ein beſonderer Zuſtand der Luft nachtheilig zu wirken, Edas Ut denn ſie gerathen ſelbſt bey anſcheinend günſtiger Witterung nichs aid. jj immer, an u

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