; Vegetation der Feldgewächſe. Erbſen, 459 bum] HVO- 4 2.000 YO.| Der Hafer wird auch von einigen Krankheiten heimgeſucht; „Ti 40) doch ſchaden ihm dieſe weniger, und haben auf ſeinen Ertrag ei- 56 10:| nen geringern Einfluß, als“ die Witterung, und beſonders der 4 06.25| Mangel an erforderlicher Feuchtigkeit.' be| Unter den Jnſecten verwüſtet die Larve des Ichnenmon cul- it ver,| Patorius ſeine Korner, nnd die Musca avenae frißt ſeine Halme OE E an, ſo daß die Rispen welk und weiß werden. --) 5| 19005| ZEE 8 vwerz| N 1früchte. Stefi| Hülſe früchte M hoh:|) Die Erbſe. [Sweordy,| Vegetation und Behandlung während der Vege- [Saber my| tation. S2 fein„Die Erbſe verlangt einen großen Grad von Feuchtigkeit zum HOby ſiſch, Keimen, und findet ſie dieſen nicht, ſo liegt ſie lange, ehe ſie |M1, Jet| aufgeht, oder bleibt gänzlich zurück, indem der Same verdirbt, Sedi,| Froſt, der die Erbſen während des Keimens und auch ſpäter, D mal ſe| wenn ſie bereits heraus ſind, trifft, ſchadet ihnen nicht leicht, | wie ich dieß ſelbſt bey zeitiger Saat mehrmals erfahren habe. (M 7onders| Gegen. die AufloFXerung des Bodens zwiſchen den Erbſen, Wen Jh|| beſonders gegen das Eggen, ſind m-hrere Meinungen, obſchon 198% durch|| die Behandlung der Gartenerbſen den vollſtändigen Beweis da- fi ihrer|N für liefert. Gr and|| Das Eggen der aufgegangenen Erbſen trägt nicht nur zur Z| Ferſbrung des Unkrautes bey, ſondern die Lo>erung des Bodens S1, em. befördert auch das Wachsthum der Erbſen, beſonders wenn der M1 dieſes thonige Boden durch einen ſtarken Negen ſehr jzuſammenge- Es Hafet ſchlämmt worden iſt. Burger ſagt im 2. Bande feines Lehr- 1S Bande| buches der Landwirthſchaft S. 77:„„Das Uebereggen der Erbſen M8 we:| habe ich oft und mit Nuten verſucht;-es geht in einem leichten m rtſame|| Boden am beſten für ſich, wenn der Aer nach der Saat nie- 4 S-egumg dergewalzt worden iſt. Unterläßt man das Walzen, ſo reißt die Spi en Egge zu viele Pflanzen aus. Der thonigte Boden ſett ſich wohl em| von ſelbſt feſt genug zuſammen, beſonders nach Regen, um der eit vt:| ſchweren Walze nicht zu bedürfen.“ Man muß das Eggen nicht Ee vor| zu ſpät'verſchieben, und es in jedem Falle vornehmen, ehe die
„Yieſes denn ſind fie größer, ſo zerſtört die Egge ſebr viele derſelben, er es und das Unkraut iſt dann auch ſchon zu feſt gewurzelt, um von
es ih| jungen Erbſenpflanzen die Höhe von zwey Zoll erreicht haven z 5 der Egge merklich zu leiden. Am zweckmaßtigjien iſt, die unter=
€ ghllen gepflügren Erbſen gar nicht unmittelbar nach der Saat zu eggen, iS, dei| ſondern damit zu warten, bis die Erbſen„aufgegangen 1007 UD fan Juden ſich entwi&Felt haben. Yuf dem in rauher Furche liegenden Acker aber| treibt wenig Unkraut hervor, und dieſes wird dann durch das »* Eggen um ſo leichter zerſtört 3 das nach dem Eggen aufgehende 5 die 5 Unkraut wird aber durch, den Vorſprung, den die Erbſen genom:- u ith, mcn haben, um ſo leichter unterdrückt.: = Auch|! Anſtatt des Eggens empfiehlt man auch, die Erbſen nach 8 EE), ſe 1 oder 10 Tagen wieder zu umpflügen, worauf fie ſchneller und LS nag| von Unkraut reiner hervorkommen, auch einen ſehr anſehnlichen
zw el Körnerertrag geben ſollen.
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