Teil eines Werkes 
1 (1831)
Entstehung
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FSE ES TENSE

Anbau der Feldgewächſe.

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pflanzen tauglich ſeyn follen, ſo findet auch bey ihnen ein be- ſtimmter Zeitpunct der Saat Statt, der ſich danach richtet, daß ſie bis zur Verpflanzzeit ſich nicht mehr entwickeln, als nothig iſt. In Hinſicht ihrer Verpflanzungszeit, welche ſich ebenfalls auf eine beſtimmte Perivde erſtreckt, kommt ebenfalls alles das in Betracht, was Dey den andern Gewächſen, welche auf der Stelle, wo ſie ihr Wachsthum vollenden, geſäet werden, Statt finder.: Das Vertffeilen des Sqatnens, oder das Säen, 012104 auf mancherley Weiſe, durch Sädmaſchitien bvder durch das Aus- SEE der Hand. Manche Samen ſind von der Beſchaf- fenheit, daß ſie nur durch. die Hand gehörig vertheilt werden können. 4 Hauptzweä>, den man bey Anwendung der Säe- maſchinen vor Augen hat, iſt eine gleichmäßigere Vertheilung des Samens, als bey Samen, der dicht ausgeſtreunt werden muß, mit der Hand möglich iſt, und mithinErſpa arung deſſel- ben. Die Vertheilung,- des Samens mag ZU Maſchinen, oder mit der Hand erfolgenſv erfolgt ſie ennweder breitwürfig/ oder in Reihen, oveder Samen wird gelegt, oder geſte>t. Die hauptſächlichſte Bedingung bey der Ausſtreuung des Sqa- mens. iſt gleichmäßige Vertheilung deſſelben.

Die breitwürfige Saat erfolgt bey ſolchem Samen, der ſich leicht. vertheilen läßt, und iſt bey ſolchen Gewächſen in Anwen- dung, welche nach der Saat weiter keine beſondere Behandlun und Bearbeitung bed dürfen, ſondern ihrem Wachsthum überlaſſen werden: Die breitwürfige Saas mit der Hand iſi die gebräuch- lichſte, und am leichteſten in Anwendung zu PNÜGEUBE Gleich: mäßiger und Samen erſparender iſt die be eitwürfige Saat mit der breitwürfigen Säemaſchine.;

Das Säen in Reihen(vergl. in der Actexbeſtellungskunde, die Drilleultux) kann unter beſtimmten Umſtänden auf ale Ge- wächſe in Anwendung"gebracht werden 3 gewöhnlich wird es aber nur bey denjenigen angewend et, die während ihres Wachs- thums mancherley Arbeiten erh eiſchen, welche durch ihren Stand in Reihen um ſo leichter und vollkommner verrichtet werden können. Das Säen im. Reihen kann ebenfalls mit der Hand vollführt werden, am zweckmäßigſten erfolgt es aver mit Ma- ſchinen.;

Das Stecken vder Legen des Samens geſe hieht e De in Reihen ,. um die Arbeiten, welche die Gew<ſe während d Vegetation bedü Urfen, um ſo leichter und zweckmäßiger Ericheon ZU können, und iſt bey ſölchen Gewächſen in Anwe Dung wel- <e einen zu AAN Raum verlangen, als daß der Same durch die Ausſgat in der erforderlichen W eitläuftigleit vertheilt wer- den könnte. Zum Theil muß es auch deßhalb erfolgenweil die gewöhnliche Unterbringung des Samens auf ſie nicht in Anwendung gebracht werden kann.

Die Beſtimmung, wie groß das Mäaß der Ausfſaat für ei- nen gegebenen Räum ſeyn müßte, damit daraus eine ſo große Anzahl von Pflanzen erwachſe, als der Boden nach ſeiner Beo- ſchaffenheit, ohne daß aber eine die andere in ihrer vollfommnen Ausbi!d dung hindere, iſt bey der Einſaat ein Gegenſtand. von der größten Wich tigkeit. Dieſe Beſtimmung ergiebt ſich;

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