Teil eines Werkes 
1 (1831)
Entstehung
Seite
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Cinleitung, (303)

geringern Humusgehalt gerathen. Der Landwirth kann zwar ur< Düngung ſehr weſentlich die Bodenkraft erhöhen; allein ſein Wirken bleibt doch in dieſer Hinſicht zu ſehr beſchränkt, und kann nur ſehr langſam vor ſich gehen. Er kann zwar 3. B. einen Boden, der zeither nur ſchlechten Hafer zu tragen im Stande war, auch dazu geeignet machen, wenn nämlich die anz dern Umſtände günſtig dazu ſind, daß Weizen mit Vortheil in demſelben gebaut werden könnte; dieß wird dem Landwirth äber immer ſehr große Anſtrengungen koſten, und er wird dieſes Ziel, wenn auch alle Umſtände ſich vereinigen, die Erreichung deſſel- ben zu erleichtern, nur ſehr langſam erſtreben. Es bleibt daher für den Landwirth, bey der Wahl der Feldgewächſe zum Anbau, eine ſehr wichtige Berückſichtigung, nur ſolc<he zu wählen, die nach den. beſtehenden Verhältniſſen der Bodenkraft angemeſſen ſind. In welchem Verhältniſſe die Kraft des Bodens ſtehen müſſe, damit er geeignet ſey, dieſes oder jenes Gewächs. voll- kommen hervorzubringen, darüber laſſen ſich feine ſpeciellen, ſon2 dern nur allgemeine Beſtimmungen geben, welche in der Haus- haltungskunde näher bezeichnet werden, deren jedoch auch im Nachfolgenden, und beym Anbau jeder einzelnen Pflanze Ex- wahnung geſchehen wird,

Das Düngerverhältniß.

Würden diejenigen Feldgewächſe, dieein Boden nach den Verhältniſſen ſeiner Kraft hervorbringt, auf der Stelle, wo ſie gewachſen ſind, verbleiben, und nach vollendetem Wachsthum Daſelbſt verfaulen, ſo würde der Rückſtand nach ihrer Verweſung, der Moder, eine größere Quantität Humus dem Boden zurück- geben, als ihr Wachsthum demſelben gekoſtet hat; da die Pflan- zen nicht allein aus dem Humus ihre Nahrung ziehen, ſondern zu ihrer Ausbildung auch noch anderweitige Stoffe bedürfen, beſonders Waſſer und gasförmig in der Atmoſphäre enthaltene Stoffe, die ſie ſich während ihres Begetationsvproceſſes aneignen und. in. Pflanzenmaterie umbilden. Noch mehr würden aber die Pflanzen den Boden bereichern, wenn ſie vor vollendeter Samenbildung, in ihrem Wachsthume geſtört,:zur Fäulniß ge- bracht würden, weil ſie bis zu dieſer Zeit mehr andere Stoffe, als*Humus, zu ihrer Nahrung bedürfen. Dieß ſind allgemein anerkannte Grundſätze, von deren Nichtigkeit man ſich Überzeu- gen kann, wenn man ſolche Pläte unterſucht, wo. die gewachſe:- nen Pflanzen nicht entnommen, ſondern daſelbſt nach vollende- tem Wachstrhum, oder indem ſie früher in demſelben unterbro- <en worden, verfault ſind, die immer einen ſehr beträchtlichen HumuSgehalt- haben."Die angebauten Feldgewächſe werden je: doch von ihrem Standyuncte entnommen, und ihre Rückſtände, als Blätter, Wurzeln und Stoppeln, die nach ihrer Aberndtung dem Boden verbleiben/ geben für die erſchöpfte Bodenkraft nur ſehr wenig zurück, Die eutnommene Bodenkraft muß daher an- Dderweitig ergänzt werden, und dieß geſchieht dur< den Dünger, Der nach ſeiner Verweſung einen Rückſtand von Moder giebt, welcher den entnommenen Humus erfeßbt. Der hauptſächlichſte Dünger iſt der Stallmiſt. Er wird durch das Vieh von dem

demſelben verabreichten Futter mit Hülfe der Streu gewonnen,

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