Teil eines Werkes 
1 (1831)
Entstehung
Seite
9
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SABEL 1

Einleitung,

-(301) u einander ſtehen ſollen, um unter allen Umſtänden von dem Betriebe Der Landwirthſchaft den höchſten Gewinn zu erreichen, was der Gegenſtand der Haushaitungskunde iſt, ſondern nur in einer kurzen Darſtellung auf dasjenize aufmerkſam zu machen, wodurch eine Auswahl der verſchiedenen Gewächſe bedingt wird, die unter allen Umſtänden am paſſendſten und geeignetſten, und guc<h dem Landwirthe in Verfolgung ſeines ſpeciellen Zweckes, den höchſten nachhaltigen Gewinn zu erreichen, am förderlich- ſten ſind. In Be&iehung auf dieſe Aufgabe kommt hauptſächlich Folgendes in Betracht..

Berüſihtigung des Climas, des Bodens und ſeinex Lage.

Durch einen vieljährigen Anbau und durch eine beſondere Sorgfalt in der Cultur ſind die Feldfrüchte von ihrem urſyrüng= lichen Zuſtande ſehr mannichfaltig äbgewichen, und haben ihre Natur ſo verändert, daß ſie oft unter ganz verſchiedenen Uim= ftänden, als denen, wo ſix urſprünglich einheimiſch ſind, fort- kommen, Denno hat die Cultur nicht einen ſo entſcheidenden Einfluß auf ſie behauptet, daß ſie ihre Natur ſo verändert hätten, daß ſie unter allen Umſtänden fortkommen, ſondern ſie haben mehr oder weniger Eigenthümlichfeiten aus ihrem urſprünglichen Zuſtande beybehalten, ſo daß jedes Gewächs nur unter beſtimm rem Clima und Bodenverhältniſſen, und Lage des Bodens, fort= kommt. Der Landwirth kann zwar ſehr viel in der Hinſicht thun, die Statt findenden Verhältniſſe ſo zu leiten, daß ſie ſei- nen Abſichten entſprechender werden, indem er in manchen Fäl len eiw rauhes Glima mildern, und einen Boden weſentlich ver- beſſern kann 3 allein die Grenzen des menſchlichen Wirkens find doch in dieſer Hinſicht, wenn Koſten und Ertrag in einem ge- rechten Verhältniſſe zu einander ſtehen ſollen, ſo ſehr beſchränit, daß er an die vrtlichen Eigenthümlichkeiten immer gebunden bleiben, und troß aller Sorgfalt im Ackerbau es nie dahin brin=

em wird, die Statt findenden Verhältniſſe: ſv umzuändern, daß fe allen Gewächſen angemeſſen ſind. Der Landwirth wird zwar, vermittelſt beſonderer Sorgfalt in der Cultur, es ſehr oft ver- mögen, verſchiedene dieſer Gewächſe auf ſeinem Boden hervor- zubringen ,- die nach ihrer Beſchaffenheit einen ganz andern Bo- den verlangen, allein doh nur in.einer mindern Vollkommen:- heit, als ſie unter ihnen angemeſſenen Umſtänden erlangen, und als andere Gewächſe, die den Statt findenden Verhältniſſen an-= gemeſſen ſind, bey geringerer Sorgfalt, bey ihrem Anbau, ex- langen würden. Wenn auch ſolche Gewächſe einen ſehr hohen Werth hätten, ſo würden ſie doch unter den meiſten Umſtänden, wegen der Unſicherheit ihres Gerathens, ihrer mindern Vollkom- menheit, ihres mindern Ertrages und ihrer größern Culturkoſten wegen, einen geringern Gewinn gewähren, als andere Gewächſe, die den Verhältniſſen angemeſſen ſind, die, wenn ſie auch einen geringern Werth haben, doch wegen ihres ſicherern Gerathens, wegen ihres höheren Ersrages und wegen ihrer mindern Cultur- koſten, einen höheren Gewinn abwerfen würden. Es. können 3war. ganz beſondere Fälle Statt finden, wo die Erzielung ei- nes Sewächſes, das den Umſtänden nach nicht ganz angemeſſen