2 Bau der Feldfrüchte,
(300);. j: 3 Leindotter; der<hineſiſche Oelrettig, der Senf,die un Sonnenblume und der Kürbis gehöven. Beten 6:
Die Farbenpflanzen, wozu der Krapp, ver Saflor, wan der Wau und der Waid zu rechnen ſind. einer 1
Die Specevey- und Gewürzpflanzen, als der Ho0- won)". pfen, der Safran, der Koriander, der An1i8, der Küm- Ibie 1m" zB mel, der Schwarzkümmel, der Fendel, die verſchiedenen lau 11'5 Kaffeeſurrogate, als die Erdmandel, die Cichorie und die den NONE Kaffeew!i eres| 4 2 ſten(nt.
Die Arzeneygewächſe, wozu die Siebenzeiten, das Folz Süßholz, die Chamille und Nhabarber zu rechnen ſind.
Dieß ſind die verſchiedenen Gewächſe, welche in Deutſchland LL: mehr oder weniger in den Feldbau aufgenommen ſind, oder aufs= genommeri zu werden verdienen, die nach der allgemeinen Er=; fahrung ſowohl ſich zum Anbau im Großen auf den Feldern eig- DU| nen, oder deren Natur von der Art iſt, daß kein Zweifel gehegt Son 1 werden kann, daß ihr Anbau im Großen Statt finden könne, fichen M Man wir zwar in manchen Gegenden no<h manche Gewächſe Natur 4% auf dem Felde finden, die hier nicht aufgeführt ſind 3; allein dieß fand V wird nur in ſolchen Gegenden der Fall ſeyn, wo der Feldbau oma mehr gartenmäßig betrieben wird, und man kann daher anneh« Eins M men, daß ſie ſich zum Feldbau im Allgemeinen nicht eignen. daß| Ds!
Alle dieſe verſchiedenen Gewächſe ſind von ſehr verſchiedener weh 180 Natur", ſv daß viele unter ihnen nur unter gewiſſen Statt fine Zug denden Verhältniſſen mit Vortheil gebaut werden können, und ten GUTEN beym. Anbau eine. verſchiedene Behandlungsart verlangen. Aber toni, E31 auch in Hinſicht ihres Werthes, indem ſie eine höhere oder ges ihm VIE xingere Gel deinnahme gewähren, ihre Hervorbringung mit mehr Re 1 663; oder weniger Schwierigkeiten und Koſten verbunden iſt, ſind ſie(ey eim 384 verſchieden, ſo wie ſie aber auch auf den Betrieb der Landwirth- beſen Mh ſchaft im"Allgemeinen, beſonders aber auf die Feldwirthſchaft dop ji 9 einen ſehr verſchiedenen Einfluß äußern,- MEIER 100100 IBN
Es iſt daher für den Landwirth von großer Wichtigkeit, wines
unter dieſen verſchiedenen Gewächſen die auszuwählen, welche plm I für die Statt findenden Verhältniſſe ſeiner Wirtyſchaft am geeig-(an NE netſten, zugleich aber auch ſeinem. Endzwee, den höchſten Ge-|
winn vom Feldbäu zu haben, am entſprechendſten ſind. Da je- vi doch der Landwirth nicht den momentanen, ſondern einen dauern- v EN den Gewinn von Feldbau bezwe>en muß, ſv muß er auch dabey en| darauf Rü>ſicht nehmen, in wiefern ſie.guf den ganzen Betrieb Jue
der Landwirthſchaft, beſonders auf den Feldbau ſelbſt einwirken.“DO Die Lehre vom Anbau der Feldfrüchte zerfällt demnach in zwey Wins Hauptabtheitungen, nämlich:"je
in die Lehre von der zwe&mäßigen Wahl der Feldgewächſe Aa 3 zum Anbau nach allen Statt findenden verſchiedenen NE landwirthſchaftlichen Verhältniſſen, und."NS
in die Lehre von dem Anbau der einzelnen Gewächſe. 0. 0
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: wt Wahl der Feldgewächſe zum Anbau, welche nach den Statt 1:8 findenden Verhältniſſen nicht nur die ſicherſten und ergiebig- gering ſten, ſondern auh die einträglichſten ſind, Wegen iE
Es iſt hier nicht der Zweek, eine Anleitung zu geben, in ſten,
welchem Verhältniſſe die verſchiedenen Zweige der Landwirthſchaft va 00
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