Teil eines Werkes 
1 (1831)
Entstehung
Seite
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Cinleitung.

(299) trags unter vielen Umſtänden unſicherer iſt, als. der des Getrei- des, in geringerem'/Maße gebaut. Ihr Stroh iſt, da es durch die reifenden Früchte ſelten ſo ſtark ausgeſogen wird, wie das Getreideſiroh, ſondern noch Saft und Leben enthält ,. wenn ſie geerndtet werden, zu Viehfutter beſſer und nahr-hafter, als"das Getreideſtroh.

Dex Buchweizen oder das Haidekorn gehört zwar we- der unter die DUL ichte, nod) unter die Getreide rten; va er jedoch in Hinſicht der Cultur mit erſteren vieles LUNE ae ſo wird er unzer der, Abtheilung, Hülſenfrüchte, ſeinen Platz finden!

Die W Urze el: und Knollen-Gewäcl yſe, ſo wie die| y:h[- arten ſind diejenigen, welche in' oder an der Erde ihren nuß- baren Theil habe en,"um DET len fie hauptſächlich"gebaut werden, und ſie werden ſowob»l zur menſchlichen Jahrung,-al8 zu Viehfutter gebraucht, Hierher gehören die verſchiedenen H 9 Hf- und Rübenaxten, die Möhre em, Paſtinaken, vie Kar- toffeln und die.Erdäpfel, oder Topinamboun PL In Hinſicht ihrer Nahrhaftigkeit ſtehen ſie den Hülſenfrüchten und auch dem Getreide beträchtlich nach, weßhalb ſie von ven Men- ſchen, die Kartoffeln in neueren Zeiten ausgenommen, nie als Hauptnahrung, ſondern nur als Nebenſpeiſe gebraucht werden, und mityin unter die zur menſchlichen Epſtenz entb 2hrlichern Nahrungsmittelgehören, und hauvtſä<lich zu Vie hutter ge- = iet werden. Die ver ſchiedenen unter dieſe|[beheiin 134 gehbri-

gen Gewächſe ſind entweder einheimiſche, die durch pie Cultur vervoll? DME ſind, oder fie ſtammen 05 entferntern ſüdli- <ern Climaten.

Handelsgewächſe ſind diejenigen, welche we 1i6er zur

unentbehrlichen IRahrung für Menſchen unmittelbar dienen- zur Ernährung des Viehes wenig oder gar nichts beytragen, ſvn dern entweder durch eine weitere Vergrbeitung erſt zu den ver- ſchiedenen Bedürfniſſen des Menſchen geſchickt gemacht. oder als SPREE und Arzeneymaterialien verbraucht werden. Einige davon. baut der Landwirth zu ſeinem eignen unentbehrlichen 3Ze- darf, die meiſten jedoch zum Berkauf derſelben an die verſchie- denen Gewerbe zur techniſchen: Verarbeitung. Sie faſſen eine Menge verſchiedenartiger Gewächſe in ſich, die zum Theil aus einheimiſchen wild wachſenden Pflanzen, welche durch die Cultur zu einerhohen Vollkommenheit und zu verſchiedenen Arten. ge- ildet worden ſind, zum Theil aus entferntern ſüdlichern ECli- maten ſtammen. Man" theilt ſie nach der Verſchiedenheit ihres Gebrauches in folgende Unterabrheilungen: '-Die eigent lichen SA VERDELES nzen, welche entweder das Material zu verſ chiedenen 7 Fabritwaaren liefern, vder in den bviken als Werkzeug e dienen. Hierher gehören die GUN MIEDEN: n Gewebepij[308 wel[che einen Theil der menſchlichen Bekleidutr 3, und verſchiedene andere, ſowohl der geſammten Menſchheit, ais auch dem Landwirth insbe 1295 ere unentbehrliche Gegenſtände li2- fern, namentlich. der Ven iS Hanf- die große Brennneſſel, die ſyriſche Seidenpflanze; dann die verſchiedenen anden Fabrikpfla nzen, als der Täbak, die Kardendiſtel und das Seifenkraut.

Die Oelgewächſe, deren Samen zu Oel benugt werden, wozu der Rübſamen und Raysſamen, der Mohn, der

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