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Einleitung.
(297) mäßig. betrieben, und die Verhältniſſe ſind für ihn ſo günſtig, daß in ihm ſelbſt die meiſten Gartengewächſe aufgenommen wer- den können, während er in andern Gegenden ſo weit zurück iſt, die Verhältniſſe ſo ungünſtig für ihn ſind, daß manche Gewächſe daſelbſt nur in den Gärten bey der ſorgſamſten Pflege fortkom- men, die in andern Gegenden-ohne Weiteres auf den Feldern im Großen gebaut werden, Daher kommt es, daß unter die Zahl der Feldgewächſe eine gxoße Anzahl aufgenommen und zum Anbau im Großen empfohlen worden ſind, von denen viele ſich
nur unter ganz beſondern Umſtänden zum Anbau auf dem Felde
eignen. Ohne jedoch auf die verſchiedenen Verhältniſſe zu ach-= ten, iſt es der Vollſtändigkeit dieſes Kapitels wegen nothwen- dig, aller der Feldgewächſe Erwähnung zu thun, die zeither mit Vortheil in Deutſchland in den Feldbau aufgenommen worden ſind, oder nach ihrer Beſchaffenheit und Natur, als unzwei“el: haft vortheilhaft, aufgenommen zu werden verdienen. Diejenit2 gen, die nur in Folge einzelner, zum Theil nicht mißglücter Anbauverſuche empfohlen worden ſind, deren Zuläſſigkeit beym Anbau im Großen auf den Feldern, ſo wie deren Iuußten als Feldgewächſe noch problematiſch iſt, kann hier um ſoy weniger Erwähnung geſchehen, indem ihre nicht unbeträchtliche Anzahl dieſes Kapitel zu weitläuftig machen würde, und es der Zwe dieſes Werkes iſt, die Landwirthſchaft in Beziehung auf Deutſche laud in ihren gegenwärtigen vollkommenen Verhältniſſen darzu:
ſtellen, nicht aber Raiſonnements über problematiſche Gegenz2
ſtände zu führen.
Man theilt die verſchiedenen Feldgewächſe nach ihrem vers ſchiedenen Gebrauch und den Bedürfniſſen, welche ſie gewähren, in verſchiedene Abtheilungen 7 von denen jedoch diejenigen, wels <e nur zur Ernährung des Viehes dienen, nach der Eintheilung dieſes Werkes unter die nachfolgende Abtheilung, den Futter« gewächsbau, gehören, und daher hier derſelben nicht Erwähnung geſchehen wird. Nach dieſer Eintheilung zerfallen die hieher ges hörigen Feldgewächſe in folgende Hauptabtheilungen: Getreide vder Cerealien, Hülſenfrüchte, Kohl,“ Wurzel- und Knollengewächſe, und in die Händelsgewächſe, wel: <e letztere. wiedex in» mehrere Unterabtheilungen zerfallen.
Getreide oder Cerealien heißen im engern Sinne des Wortes diejenigen gragartigen Pflanzen, welche einen hohen grävartigen oder mit Knoten verſehenen Halm treiben, ſchmale lange Blätter und oben in einex Aehre. oder Rispe mehlreiche Samenkörner tragen. Man hat darüber, was man unter Ge- treide bezeichnet, mehrere Beſtimmungen und Feſtſezungen, be- greift mehr oder weniger Gewächſe unter ihnen, ſo daß man faſt in jeder Gegend von Getreide einen audern Begriff hegt. Wollte man bey der Eintheilung der Feldgewächſe ganz richtig zu Werte gehen, ſo müßte man nur eine Eintheilung machen, der nur die botaniſchen Kennzeichen zum Grunde liegen; man würde jedoch dann genöthigt ſeyn, die Feldgewächſe in zu viele Abtheilungen zu theilen, wodurch dem Landwirth die allgemeine Ueberſicht zu ſehr erſchwert würde, Zu denjenigen Gewächſen, welche matt als Getreide“ annimmt, gehören der Weizen, Spelz, Einkorn, Roggen, Gerſte, MN Fer DILNe Mais.


