4 Van dex Feldfrüchte, 4 (296):„a ihrer nicht unbeträchtlichen Anzahl ſind mehrere, welche zur| we Exiſtenz der Menſchheit am unentbehrlichſten ſind, und ihr An«| we bau iſt daher der am meiſten ausgebreitere, Es ſind jedoch auch| 9 ſolche Gewächſe in den Feldbau aufgenommen, die vermöge ih=| die 8 rer ununterbrochenen Aufmerkſamkeit und Pflege, ſy wie des| dei! beſonderen Schutzes wegen, gegen Witterung und Thiere, den|"En Gartengewächſen gleich zu achten ſind; allein ihr Anbau iſt„m PD: ſeltner, und kann nur,'wenn der Feldbau eine hohe Stufe der 4 3ah 5! Vollkommenheit erreicht hat, und unter beſonders günſtigen| Mt Verhältniſſen Statt finden, wo dann der Feldbau gartenmäßig| nu En betrieben wird. Die Feldgewächſe ſind in Hinſicht ihrer natür- j lichen Beſchaffenheit eben ſo verſchieden, als auch eine große| tm, Mj Verſchiedenheit in Hinſicht ihres Anbaues Statt findet; denn| dig /I ſie verlangen nicht nur eine verſchiedene Behandlungsart, ſon-| Yer As dern auch verſchiedenen Boden, verſchiedenes Clima und eine' ſnd/A9 mehr oder weniger ſorgfältige Bearbeitung des Bodens,| haft?20 Wenn in den beiden vorhergehenden Abſchnitten der Land» gears| wirthſchaftslehre, welche im Allgemeinen die Anleitung zum| Iny| Anbau nüblicher und unentbehrlicher, mittelbar und unmittelbar j Jiyu| dem Menſchen nützender Pflanzen giebt, in der Bodenkunde.| Flu die Kenntniß des Bodens in Hinſicht ſeiner mannichfaltigen Bez| 10 ſtandtheile und ſeiner ſonſtigen Eigenſchaften, und in der Acker-| N(9!
|| beſtellungskunde, die Art und Weiſe, wie jeder verſchiedene Bo-| eſer 1; den bearbeitet und behandelt werden ſoll, um'zur Aufnahme|(00 x und möglichſt vollkommenen Hervorbringung der anzüubauenden 4 MED, Gewächſe geeignet zu ſeyn, als unumgänglich nothwendig zur| ſun WW)| Kenntniß des Pflanzenbaues ganz ſpeciell vorgetragen worden H: ſind, ſo enthält dieſes Kapitel, Anbau der Feldgewächſe, die| NZ) Art und Weiſe, wie dieſe verſchiedenen Gewächſe nach ihren ver-| in fh|
ſchiedenen Eigenſchaften gebaut werden ſollen, um einen ſichern<e 199%| Ertrag zu geben. Dieſes Kapitel enthält daher außer der Ei:|("M6 enthümlichfeit der Behandlung, welche beym Anbau durch die|(WG Verſchiedenheit der Pflayzen von ſelbſt hervorgeht, hauptſächlich|(ed Ern die Anwendung von der Lehre der Boden- und Ackerbeſtellungs-| hz kunde auf die einzelnen des Anbaues würdigen Gewächſe.|"ws Der hauptſächlichſte Zwe> des Anbaues der Feldgewächſe iſt,| TD wie bereits im Vorſtehenden angeführt worden, eine größere de[9594 Menge von Producten hervorzubringen, welche die Bedürfniſſe|= des Menſchen befriedigen, als die Natur ohne die beſondere Lei-| Ing tung der productiven Kräfte des Bodens hervorzubringen vermag. SOSE Die meiſten und unentbehrlichſten Bedürfniſſe des Menſchen werz| 14 3 den durch den Anbau der Feldgewächſe befriediget, und daher A 65; bleibt der Feldgewächsbau der wichtigſte Gegenſtand für die ge:' win ſammte Menſchheit. Aber auch für.den Landwirth bleibt er dev mie Gegenſtand von der größten Wichtigkeit, denn nur durch einen ſſt| we&mäßigen Feldgewächsbau, der der Hauptpfeiler iſt, auf den%0.2 ie verſchiedenen andern Zweige, der Landwirthſchaft hauptſäch- wr) lich begründet ſind, wird er im Stande ſeyn, den“höchſten Gez 0| winn von ſeinem Gewerbe zu erreichen.| wir Nach der verſchiedenen Vollkommenheit des Ackerbaues und Abis den bey demſelben Statt findenden, verſchiedenen günſtigern teh vder Ungünſtigern Verhältniſſen iſt die Bezeichnung derjenigen welch Gewächſe, welche man Feldgewächſe nennt, ſehr mannichfaltig; Ehe, Fenn in manchen Gegenden wird der Feldbau wirklich ſo garten:“ Pai GEE SEAR ISIS GEG RR EIIIE-. IEE, eä


