Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
Seite
XXVII
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von"Formeln oder Verfahrungsarten bey den. Manipula- (ionen zu liefern, und mein immerwährendes Augenmerk den Künſtler, durc< Kenntniß der Urſachen aller Reſultate, die ſich ihm in ſeinen Operationen darbieten und der Na- tur der von ihm gebrauchten Materien, aufzuklären. Ich ſchreibe nicht für eine Kunſt insbeſondre, aber für alle, und ſuche ſie auf. gemeinſchaftiiche Principien zurück zu führen.

Jn der That werden alle einfache Künſte, die nur in einer einzigen Operation beſtehen, oder ihre Thärig- feit nur von einem einzelnen Agens erhalten, in dieſem Werke mit aller nöthigen Ausführlichkeit entwickelt; die complicirten dagegen; das heißt, die, bey denen nach und nach oder gleichzeitig die Wirkung der Luft, des Waſſers oder Feuers auf Metalle, Erden oder organiſirte Sub- ſtanzen eintritt, konnten nicht mit dem nämlichen Detail beſchrieben werden, und ich habe mich darauf beſchränkt, nur die Grundſäße derſelben anzugeben, die man durch mehrere Kapitel vertheilt finden wird; das einzige Mittel, Wiederholungen zu vermeiden.

Uebrigens wird auf dieſe Abhandlung von chemiſchen Grundſäßen in ihrer Anwendung auf die) Künſte, die Beſchreibung einiger ſehr complicirten Künſte. folgen z und ich habe mir vorgeſeßt, in Jahresfriſt: Die Runſt Wein zu machen, und die Kunſt Baumwolle roth zu färben, erſcheinen zu laſſen.

In dieſen verſchiedenen beſondern Abhandlungen, die meiner Chemie in ihrer Anwendung auf die Künſte folgen ſollen, werde ich alle die nöthigen Auseinander- ſeßungen mittheilen, um die Werfahrungsarten zu erleich- tern 3; ſo daß man ſie wie eine Folge oder Folgerung aus den in dem gegenwartigen Werke aufgeſtellten Grund- ſäßen betrachten können wird.

Dieß Werk aber, ſo wie es da liegt, kann als ein Lehrbuch der Chemie, ſowohl ſeinem Gange, als der Me- chode nach, betrachtet werden; es fann zum Studium

dieſer