Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
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XXV
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fung äußert, fam es nur noch darauf an, zu zeigen, wie dieſe verſchiedenen Subſtanzen unter einander in Thä- tigfeit gerathen, und Gemenge bilden, oder Verbindun- gen hervorbringen, und in ein einziges Gemählde die Fabrikation aller chemiſchen, in den Künſten üblichen, Produkte zuſammen zu faſſen.

Jndem ich dieſen/ eben ſo natürlichen als einfachen, Plan verfolgte, mußte ich nach und nach Hetrachten: 1x) die Vermiſchung der Gagarten unter einander. weiches mich auf die Unterſuchung der atmoſphäriſchen Luft und der Natur ihrer Grundbeſtändtheile leitete. 2) die Ver- mengung der Erden in Rückſicht auf die Vegetation und ihre Verbindung in den Arbeiten der Töpfer, Glaſer u.ſ.w. 3) die Verſeßung der Metalle, ihre Orydation und ihre Scheidung, welches zuſammen eine große Zahl von Operationen umfaßt und für die Künſte wichtige Berei- tungen fennen lehrt. 4) die Fabrikation aller Salzes ſowohl: zum Manufactur-, als häuslichen Gebrauch. 5) die Verbindungen des Schwefels, der Dele, des Gerb- ſtoffs, der Harze, Färbeſtoffe u. ſ. w.

Bey der Abhandlung von jeder Bereitung aber hielt ich es für nöthig, zu gieicher Zeit, das Mittel ihrer An- wendung, die Urſache ihrer Wirkungen und die Verſchie- denheiten der Action anzuzeigen, die von einigen Modie ficationen in ihren Zuſammenſeßungen oder ihrer An- wendung abhängig ſind.|

Dagegen glaubte ich bey jeder Kunſt nicht die zahl- reichen Details der Ausführung angeben zu müſſen, aus denen mehr die Praxis eines Arbeiters, als die Wiſſen- ſchaft eines Künſtlers beſteht; vielmehr dachte ich, daß man in einer Chemie auf die Künſte angewendet, ſich nur darauf einſchränken müſſe, die chemiſchen Principien darzulegen, auf denen jede Kunſt beruhet; ferner, daß ein Werk dieſer Art nur den Zweck haben könne, die

Schritte des Künſtlers aufzuklären ohne darauf Anſpruch.

zu machen, ihm einen vein mechaniſchen Weg vorzu- Cc ſchreiben,

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