Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
Seite
XXIII
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ſind, ſo hatte ich von ihrer Wirkung auch bey jeder von ihnen insbeſondre ſprechen und jeden Mugenblick- bereits abgehandelte Grundſaße wieder vortragen müſſen. Jch habe es alſo vorgezogen, zuerſt die wahren Grundſäße der Wiſſenſchaft feſt zu ſtellen, und bey einem jeden von ihnen alle Operationen der Künſte, die daraus fließen, anzuführen, und ich habe mich überzeugt, daß nach dieſer Methode alle Künſte ſich natürlich unter dem Geſeße ordnen, welches bey ihren Operationen zum Grunde liegt.

Um dieſen Zweck zu erreichen, fange ich damit an, die Grundſäße der Chemie darzulegen und zeige, welchen allgemeinen Geſeßen die Körper in ihrer wechſelſeitigen Wirkung unterworfen ſind; ſodann die Modificationen, welche dieſe Urgeſeße der Natur, durch immer thätige Urjachen, als der Druck der Atmoſphäre, die Wirkung der Wärme, den Einfluß des Lebens, die Kraft der Electricität u, a, erleiden u. ſ. w.

Nachdem ich ſo die Grundbaſis aller Operationen, in ihrer natürlichen AIRE betrachtet, dargelegt, be- ſchäftige ich mich mit den Mitteln; welche die Kunſt ihrer, ſeits anwenden kann, um die Wirkung der nämlichen Geſeße zu befördern oder zu modificiren und dieſen mäche tigen Agentien der Natur, wenn ich mich ſo ausdrücken darf, Bewegung mitzutheilen,

Dieſer erſte Theil meines Werkes umfaßt alſo nicht allein die Kenntniß der Geſeße, welche die Natur bey der wechſelſeitigen Wirkung der Körper auf einander befolgtz ſondern er lehrt auch noch die Mittel, die der Chemiker beſißt, um ihren Erfolg zu leiten, abzuändern-.und zu ſtudiren,

Nach vorausgeſchicter Kennkniß der allgemeinen Ges ſeße der chemiſchen Wirkung und der Mittel, deren der Künſtler ſich bedient, theils, um ſie auf die Körper ans zuwenden, die er bearbeitet; theils um ihre Nequltate zu berechnen, ſchien es mir natürlich, auf dieſe Grundgeſjeße die Beſchreibung der vorzüglichſten Körper folgen zu

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