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nen, weder allen Werken, die dieſen Namen an der Spitze.
tragen, noc allen Jndividuen, die ſich den Titel von Che- mikern anmaaßen, ein blindes Vertrauen zu ſchenken. Die Chemie hat ihre Adepten und Charlatane, wie jede andre Wiſſenſchaft und der Fabrikant könnte leicht ſein Vermögen und ſeinen Ruf aufs Spiel ſeßen, wenn ex nach Berechnungen, im Cabinet entworfen, kleinen, in den La- boratorien erhaltenen Reſultaten, oder nach trügeriſchen Anfündigungen, ſein Verfahren einrichten, oder Specus lationen darauf gründen wollte,-
Nuv mit der größten Vorſicht führe man Neuerungen in den Werkſtätten ein, wie vortheilhaft ſie auch erſcheinen mögen. Bevor man verändert, was einmal da iſt; bevor man das, was Gedeihen hat, modificirt3 bevor man eine Reihe von Operationen, die man der Verbeſſerung für fä- hig hält, aus ihrer Bahn leitet, muß die Erfahrung über die vorgeſchlagenen Abänderungen ihr Urtheil geſprochen und das neue Verfahren die Sanction des Practikers und die Billigung des Konſumenten erhalten haben.
Ohne dieſe klugen, vernünftigen und durchaus noth« wendigen Vorſichtsmaaßregeln, die der Theoretiker wohl Eigenſinn, Vorurtheil und Jgnoranz zu nennen pflegt, wird das beſte Ctabliſſement bald zerſtört ſeyn; man ſieht es eine Zeitlang unter Herumtappen und Ungewißheit ſchwanfen, und nach verderblichen Verſuchen ſchäßt ſich der Fabrikant glüklich, wenn er zu ſeiner erſten Methode zurück kehren und ſeinen Ruf auf der alten Baſis wieder herſtellen kann,
Aber ſo vieles 2o0b dieß weiſe Zurükhalten des Manus fakturiſten, der, für neue Jdeen faſt unzugänglich, keine Veränderung annimmt, bevor die Praxis und ſeine eigene Erfahrung ſie erprobet, auch verdient, ſo tadelnswerth iſt die Hartnäigkeit deſſen, der, ohne Prüfung, alle Vor- ſchläge die ihm zur Vervollkymmnung gemacht werden, ver- wirft, denn wer nicht mit den Künſten fortſchreitet, um ſie
in allem ihrem Wachsthum zu verfolgen, kommt bald zus.
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