Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher den dritten und vierten Theil des Originals enthält
Entstehung
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Umfang, hinſtellen."Die Wirkung des Ammoniums, des Kali, und des- reinen Natron iſt ſo ſchnell, daß':man nicht einmal nd» thig hat, in einem mit unſerm Gas- angefüilten Gewölbe ſeine Schritte zu. beſchleunigen, wenn man, je nachdem man vor- wärts geht, von dieſen. Flüſſigkeiten, vor ſich hin, ausgießt.

Dieſe'gäsartige Säure iſt auch ſchwerer als die atmosphäs riſche Luft, woher es kommt, daß ſie ſich in den Tiefen nieder- ſchlägt z"dieſe ausgezeichnete Schwere macht ferner daß ſie die atmosphäriſche Luft verdrängt, daß man ſie endlich von einem Gefäß in das andre gießen, und. dadurch für die, welche an den Anblick ſolcher Phänomene nicht. gewöhnt ſind, um ſo überra- ſchendere Erſcheinungen hervorbringen kann, als dieſe Flüſſigkeit unſichtbar iſt.

Herr Rirwan hat ihre Schwere in Vergleichung mit der der atmosphäriſcheu Luft nach dem Verhältniß, wie 68,74 zu 45,69, und Lavoiſier wie 69,50 zu 48,81 ausgemittelt. Ein franz. Cubikzoll von dieſem Gas wiegt beynähe'55 Gran, bey einer Temperatur von 16 Graden und unter deni Barometerdru>

von 28 Zoll.

Es, iſt jezt außer allem Zweifel daß die Kohlenſäure eine Berbindung. von Sauer.- und, Kohlenſtoff iſt, man briugt ſie überall beſtimmt durc Verbrennen des Kohlenſtoffs hervor,

Ihre Zerſetzung iſt nicht auf eine große Zahl von Erfahrun gen gegründet, doch haben wir/mehrere directe über dieſen Gez genſtand; Herr Tennant har in einem Memoixe, welches er im März 1791 vor der kdnigl!. Geſellſchaft in London verlas, mitsz getheilt daß, nachdem er Phospbor mit Marmor, zuſammen in einer: Retorte zum Rothglühen gebracht, er daraus Kohlen» ſtoff jund Phosphorſäure entwielt habe; Herr George Pearſon theilte dex nämlichen Geſellſchaft unterm 24ſten May 1792 fol- gende Thatſachen mit: daß 200 Gran Phosphor und 800 Gran Fohlenſaures Natron, in einer gläſernen Röhre zuſammen er- wärmt, 32,4 Kohlenſtoff und phosphorſaures Natron gaben; das kohlenſaure Kali und. die erdigen kohlenſauren Salze liefern Reſultate gleicher Natur; die Alkalien und die reinen Erden gez ben aber keinen Kohlenſtoff.Herr Clouetr, indem er Eiſen mit kohlenſaurem Kalk behandelt, erhäli dadurch Strahl, deſſen einer Grundbeſtandthei! Kohlenſtoff iſt, Wollten wir von dieſen poſi- tiven Erfahrungen zu den Phänomenen übergehn, weſche die Natur uns darbietet: ſo würden wir finden, daß die Pflanzen die Kohlenſäure einſongen/ wenn man ſie ihnen m kieinen Quan- ritäten zuführt, daß ſie ſie zerſetzen, und daß der Kohlenſtoff 0.

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