das Laboratorium trägt, um"dort ſie einer genaueren" Prüfung zu unterwerfen. Es iſt hinreichend, zu dieſem Zwecke eine Fla2 ſche mit Waſſer in eine kohlenſaure Atmosphäre zu bringen, und ſie dort zu dffnen; um die Flüſſigkeit, die ſie-enthält, heraus- laufen zu laſſen zes iſt klar, daß„ſo wie das Waſſer abläuft, die Kohlenſäure deſſen' Stelle einnimmt, und wenn man: dann das Gefäß ſorgfältig zupfropft;. ſo kann man..ſie weit. trans- portiren. Kalk, Kalkwaſſer„reine Alkalien, in Gefäße gefüllt und zin einer mit Kohlenſäure geſchwängerten Armosphäre aus2 geſeßt, verbinden. ſich„ſchnell mit; ihr, und bilden fohlenſaure Salze, die: ſich leicht zerſezen laſſen, welches noch ein Mittel an die Hand:gibt, nicht allein einen ungeſunden Ort von dex Säure, die ihn verpeſiet, zu reinigen, ſondern die Verhä'tniſſe und die Natur: der gasartigen Miſchungen zu anglyſiren und zu beſtimmen.
Wenn die Kohlenſäure, in Waſſer aufgelöſt„, die zahlreiche Claſſe von mineraliſchen Waſſern bildet, die man. Sguerbrun? nen nennt: ſo kann. man ſie davon trennen,
1) Durch Umſchüttelung der Flüſſigkeit in einey-Bouteille, die man damit'zu zwey Drittheilen anfüllt, und anderen Hals man eine naſſe Blaſe anbringt, um das Gas, wie/es ſich wach und nach entwickelt, darin aufzufangen.'Dieß Verfähren, wels <hes Herr Venel zuerſt vorgeſchlagen und ausgeführt hat, iſt ſehr unvollkommen, 2): Durch' die Deſtillation einer namhaften Quantität Waſſers, in dem pneumatiſch-.chemiiſchen Apparat, wie Bergmann vorſchlägt. 3)! Durc< Verbindung der Säuxe mit Kalkwaſſer oder mit reinen Alkalien, und nochmalige Zer- ſetzung derſelben durch fire Säuren, wie die Schwefelſäure. Dieß letztere Verfahren iſt. das einzig genaue, die beyden erſten geben nur Verhältniſſe, die der Wahrheit nahe kommen*).
Aus" den Grundſätzen.und Mitteln zur Analyſe, die wir eben vorgetragen, ergibt ſich ſchon, daß, ſobald die Kohlenſäure, mit einer Baſis natürlich verbunden iſt; mit der ſiezeine unz ausdehnſame Zuſ-mmenſegzung bildet, die Deſtillation und, vor= züglich die Einwirkung der andern. Säuren,„ſie davon trennen nnd in ihrer einfachen Geſtalt darſtellen können, iG
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*) Das. beſte Mittel die Quantität der Kohlenſäure in einem Mine- ralwaſſer zu. beſtimmen, bleibt. immer die, daß man eine gegebene
; untität des Waſſers in. eine davon voll werdende„Retorte ; füllet, und dieſe aus einem Sandbade. in Verbindung mit einem pneumatiſchen Queckfilberapparat deſtillirt. Wird die Deftillätion
über Waſſer veranſtaltet, dann ſangt das Waſſer freylich eine Poro tion Kohlenſäure ein; man müßte dann die Deftillation über fie- dend beißem Waſſer vornehmen,


