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Cooks Säemaſchiene, ſiehe Tab. II.
Da Cooks Säemaſchiene, unter/allen neuern und ältern Erfindungen dieſer Art, für die vollkommenltſte angeſehen wird, und den Vorzug hat, daſs man mit der- ſelben ſowohl groſße als kleine Saamenarten ſäen kann, von der groſsen Pferdebohne an bis zum feinen Klee- und Rübenſaamen, ſo glaube ich dem Leſer eine Zeichnung von derſelben liefern zu müſſen, begleitet von der Be- ſchreibung des Gebraucns und Nutzens derſelben, ſo wie Herr Cook ſelbſt ſie gegeben hat.
Von der Cookſchen Säemaſchiene find in Eng- land ungefähr zweytauſend in Gebrauch, und niemand läugnet den grofsen Nutzen derſelben, wenn nur die Er- de wohl behandelt iſt, und die Maſchiene von einem zu- verläſſigen Menſchen gefährt wird.;
Ich ſah ſie zum erſten Mal in Gang auf dem Gute des Herzogs von Bedford bey Wooburne. Der Ver- walter war gerade im Begrif, einem Knechte die Behand- lung derſelben zu lehren. Sie war nicht ſchwer zu re- gieren, ſobald man nur ein folgſames Pferd oder Ochſen vor derſelben hatte.
Die Cookſche Säemaſchiene mit ihren Schaufeln zum Gäten der Saat, Cookes Patent Drill Machine with a ſix ſhare Horze-hoe genannt, hat folgende Vorzüge vor den ältern Säemaſchienen:;
1) Die Räder SB. ſtehen ſo weit aus einander, daſs die Maſchiene auf jedem Landwege, und vom Hote ins Feld hinaus gefahren werden kann, ohne aus einander genommen zu werden, oder durch die Erſchütterung auf irgend eine Art Schaden leiden zu können.
2) Der Baum CC- Fig. 1., worin die Röhren befe- ſtigt find, wird mit gröſserer Leichiigkeit nach dem Grund- fatz eines Pentagraphs, zur Rechten und Linken bewegt, um der Unregelmäſsigkeit im Ziehen des Pferdes wider- ſtehen zu können, ſo daſs das Säen geradeaus geſchieht, und, wo die Beete 4x oder: 9% Fuſs breit gemacht ſind,
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