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Aus dieſen und ähnlichen Gründen bin ich bewogen worden zu glauben, daß Viehzüchter und Viehmäſter ganz irre geführt worden ſind, oder ſich wenigſtens in der Rückſicht ſehr geirrt haben, ſowohl wenn ſie glau- ben„-daß ſie ihre gute Race von Rindvieh, Schafen 2c. verloren haben, als auch darin, daß dieſe Thiere jetzt
ſehr ſanft auf den Rippen, Hüften 2c. an, weil wir an dieſey Stellen ein angenehmes elaſtiſches Gefühl wahrnehmen. Wir ſagen aber nicht, daß dieſes Gefühl. weich ſey, weil es mehrere von derſelben Art von Thieren giebt, die ſich weich und loſe anfühlen„' welches wir aber nicht für gut halten: weil, ob- gleich ſie ſich weich und loſe aufühlen, man dennoch die oben an- geführte Elaſtizität im Gefühl vermißt.=- Denn obgleich ſie ſich beide weich und loſe anfühlen, ſo wiſſen wir doch, daß das Eitie fett werden wird und das Andere nicht; und hierin liegt die Schwierigkeit der Beſtimmung. Wir finden gans oſſenbar etwas angenehmes in dem Anfühlen des Einen, welches dasjeni- ge in dem des Andern: weit. übertrifft, und wir ſchließen daher unmittelbar, daß dieſes ſehr fett und das Andere nicht ſo fett werden wird, und hierin iryt ſich ein Kenner, der in der Uebung iſt, ſehr ſelten, Ich will nur noch eine Bemerkung hinzufügen, nämlich dieſe: daß, obgleich ein Stück Vieh ſehr fett werden Fann, und ein anderes bei derſelben Futterung faſt gar nicht zunehmen wird, es zwiſchen dieſen beiden Extremen unendliche Verſchiedenheiten giebt, welche ein vollfommener Kenner mit
einer bewundernswürdigen Beſtimmtheit unterſcheiden kann.
Anmerk, des Ueberſeßers, Man muß jedes für die Schlachtbank beſtimmte Thier.in dreien Zuſtänden betrach ten, nämlich: 1) in dem Zuſtande ſeiner Magerfeit, 2) in dem Zuſtande der Fleiſchigkeit,(wenn es nämlich
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