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Theoretisch-praktischer Unterricht in der fast kostenlosen Selbstanfertigung künstlicher Dungmittel aus menschlichen Excrementen Poudrette und Urate benannt und deren Anwendung für Landwirthe, Bürger, Gärtner und Tagelöhner / Friedrich Büttner
Entstehung
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nicht aller Torf- oder Moorboden iſt gut dazu, Eine fruchtbar? Moorerde findet ſich loſe, loFer, iſt von Farbe ſchwarzgrau, fittet und brennt auf einer geglühten eiſer- nen Platte oder BleH im Feuer beinahe auf, ohne Schwefelgeruch oder blaue Flamme, und läßt eine ge? ringe Quantität oder Menge dunfelröthliche oder graue Aſche zurüf. Die Moorerde hingegen, welche ſehr wenig brennt, und eine rothe Aſche-zurüFläßt, folglich viel Eiſenvitriol und verwitterten Schwefelfies enthält, iſt zur Verbeſſerung der Felder am ſchlechteſten. (S. Hermbſtädt's Archiv der Agric. 4. B. 1, H. X. St. Seite 216:Über den Gebrauch der Sumpf- oder Moorerde, ihre ungleiche Beſchaffenheit, und ihren Schaden und Nußen beim AFerbau.

Die gute Torfmoorerde führt man hauptſäch- lich auf Sandfeldern und Kalkboden vor Win- ter auf das Feld, damitſie durch die Luft gebroFen, mürbe und ſauerfrei gemacht wird, und im Frühjahr darauf deſto beſſer mit der aerbaren Krume vermiſcht werden kann. Man ſchlägt die Torfmoorerde auch auf große Haufen, legt Sc<hichtenweis gebrannten Kalf, Ruß, Seifenſieder- Aſche,(Aſche von Bleichern, Aſche aus den Bücen von der Hauswäſche, ſogenannten Äſchern,) Pferdemiſt u. dergl, dazwiſchen, immer Schicht auf Schicht, und beſchüttet den Haufen zu Zeiten mit Jauche, arbeitet ihn im Frühjahr fleißig durc<, und gebraucht ihn dann als Compoſt(fünſtlichen Dung zum Verfahren und Ausbreiten auf die Felder).=-