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Theoretisch-praktischer Unterricht in der fast kostenlosen Selbstanfertigung künstlicher Dungmittel aus menschlichen Excrementen Poudrette und Urate benannt und deren Anwendung für Landwirthe, Bürger, Gärtner und Tagelöhner / Friedrich Büttner
Entstehung
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Bodens genau ſehen, ehe man den Mergel als Beſſe- rungsmittel gebrauchen will. So gehört dem Thon- boden Kalkmergel: oder Gips- und Sandmergel. Dem Kalk- oder-Sandboden gehört Thonmergel oder Mergel, welcher ſehr wenig Kalk enthält,- Auf ſauerm:oder feuchtem Boden leiſtet er ungemein gute Dienſte, er erwärmt denſelben und vertilgt das Haupt? Unfraut ſchnell. Da der Mergel an der Luft am beſten zerfällt, ſo führt man ihn vor dem Winter zum Zerfallen, und zwar cam liebſten auf Aer, die zu Graſe(oder Brache) liegen. Er vermehrt den Gras- wuchs, vertilgt dos Unkraut, beſonders den wilden Sauerampfer. Hohes troFenes Land bringt man durch Thonmergel zu einem reihen Ertrage von Klee und Gras, beſonders wenn no< Stalldüngung hinzu- fommt. Gebrannt ſoll der Mergel weit mehr auf die Vegetation wirfenz denn er erzeugt Salpeterſäure. Auf den Morgen führt man zwölf Fuder oder 25 bis 30 Centner Mergel auf 2."

Was Herrmann zur Torfaſche, auf die Frage 131, wie wirkt die Torfmoorerde, als Verbeſſerungsmittel an- gewandt? in deren Beantwortung und Anmerkungen ſagt, wird nur im Auszuge mitgetheilt, da ſeine Anmer- fungen ſich über den ganzen Torfſtich ausbreiten, hier aber nur von dem Dung der Felder die Rede ſeyn ſoll.

Die Torf- oder Moor-Erdarten müſſen vorher ge- nau unterſucht werden, ehe man ſie als Miſchungs- oder Verbeſſerungsmittel der Felder gebrauchen kannz denn