Um durch gewohnlich vorangehende Sprache Unterhaltung) der Geſellſchaft nicht weitläuftig wer- den zu wollen, begnüge im mich zu ſagen, daß meine Geſellſchaft aus Schulzen, Schöppen, Bauern, dem Schullehrer und andern, auFg Handwerksleuten be- ſtand, Männer die iM vorzugsweiſe Hierbei im Auge habe, und um meinen Vortrag recht klar und deut- lim zu machen, theilte iM das Ganze in Abſchnitte ein, wobei ich jeden Einwurf oder Einrede, die ge- gen das Dungpulver gemacht wurde, redend wieder gebe; alſo zum
Erſten Abſchnitt,
Kurze Geſchichte der Benußung des Urins und Auffindung der künſtlichen Dungmittel,
Son vor der<hriſtlichen Zeitrehnung, zur Zeit der Griechen und Römer, wie in neuern Zeiten in Franfreich und in der Schweiz, war es ſchon be- fannt, welche große belebende Kraft der Harn oder Urin, beſonders von allen fleiſchgenießenden Geſchöpfen gehdrig angewendet, auf Gras, Saat, Garten- Ge- wachſe und Bäume, wild und veredelt, hervorbrachte.
Leider lag dieſes große Verdienſt unſers Urins unbenußt und vergraben für allgemeine Anwendung in den Kopfen und Scriften der Gelehrten, fand nur


