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Theoretisch-praktischer Unterricht in der fast kostenlosen Selbstanfertigung künstlicher Dungmittel aus menschlichen Excrementen Poudrette und Urate benannt und deren Anwendung für Landwirthe, Bürger, Gärtner und Tagelöhner / Friedrich Büttner
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hie und da von einzelnen und in lang auf einander fol? genden Zeiten Anwendung, und ſo war es neuern Zei? ten und beſonders unſern Tagen aufbehalten, dieſe ſo weſentlich gute fruhtbringende Kraft und Benußung des Harns nicht nur in ſeinem ganzen Umfang wieder zu erfennen, ſondern ihn überdem ohne große Umſtände leicht und bequem als troFenes Pulver anwenden und benußen zu lernen.

Schon ſeit mehr als 30 Jahren benußte und - benußt man fortwährend in Paris und andern großen Städten Frankreichs den Menſchenkoth in der Art, daß man ihn zu Pulver macht, und dann Sceffelweis als Dung verkauft, und weit und breit verſendet.

Bei der Bereitunggart dieſes Pulvers, was Pou- drette genannt wird, iſt blos die Rede vom Koth.=- Der Urin wird nicht dabei benußt, ſondern durch unter? irdiſche Kanäle abgezogen.

Luft und Hiße wie das Einſkreuen von Kalk und Gips, troFnem Straßen- Moder u. ſ. w., troFnet den difen Koth aus, worauf er zerkleinert und verladen wird.

Wie wichtig dieſer Gegenſtand iſt, kann wohl leicht daraus genommen werden, daß das Patent zur Bereitung dieſes Dungpulvers, und die, außer der Stadt gelegenen, dazu verpachteten Pläße, der Stadt