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GC 85.0
Paris jährlich 97,000 Franken eintragen. Jh ſage dieß nur, um jedem die Wichtigkeit dieſes Drecge- ſchäfts vor Augen zu ſtellen, um alle Zweifel und Aber zu heben.
Dieß, und nur ſo viel, von den diFern oder feſtern Theilen des Menſchenkoths, und nun zum Harn oder Urin.
Auffallend und vorzügliH ſah ich vor vielen Jahren ſchon in der Shweiz die landegüblihe Be- nußung des Urins und der ſogenannten Viehjauche (ven Abfluß aus Ställen und Düngerſtätten).
Dieſe Jauche wird mit 3 bis 4 mal ſo viel Waſſer verdünnt, und nur zu oft auf die mühſamſte und be- ſhwerlihſte Weiſe in Hutten oder Butten und Fäſſern dur& Menſchen und Eſel auf Berge, Feld, Weinberge und Matten(unſere Wieſen) getragen, und alles wird damit gedüngt oder übergoſſen.
Die Emſigkeit der Schweizer wartet ſelbſt das Zerſchmelzen des leßten Schnees im Frühjahr nicht ab. Sie übergießen getroſt und mit Zuverſicht den Reſt des liegenden Schnees auf ihren Hochliegenden Fruchtfeldern und Wieſen, und eine Freude iſts zu ſehen, wie alles darna< grünt und blühr. Auch in vielen Gegenden Deutſchlands, wie hie und da bei
uns, weiß man dieſe Jauche in ihrem vollen Werth zu ſc<häßen und zu benußen.


