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Theoretisch-praktischer Unterricht in der fast kostenlosen Selbstanfertigung künstlicher Dungmittel aus menschlichen Excrementen Poudrette und Urate benannt und deren Anwendung für Landwirthe, Bürger, Gärtner und Tagelöhner / Friedrich Büttner
Entstehung
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oder gar Feine Kalktheile, Mergel oder Säure, ſo wirkt er vortrefflich. Man ſtreut bei uns auf den Morgen 6 bis 8 Simmern.-- Es findet auch ein Unterſchied im Gips ſtatt. Herr Kirwan behauptet, daß der fax- ſerige Gips beſſer, und auf thonigem Lande wirk- ſamer ſey. Gips mit Jauche vermiſcht beför- dert die Vegetation ungemein. Eben ſo auch Ofenruß und Aſche mit Gips zur Hälfte vermiſcht, wirkt unge- mein ſtarf auf Kleefelder und auf Hülſenfrüchte. Der- ſelbe ſagt noFH als Anmerkung:;Als Verwalter ließ ic) immer zur Hälfte Aſche und Ruß mit der Hälfte Gips vermengt ausſtreuen, und ich fand den Kleewuchs weit lebhafter, als beim reinen Gips.=- In vielen Gegenden ſagt man ſtatt Gipſen: DuFſen. Man muß ſich hüten, friſch gegipſten, beſonders jungen Klee zu füttern, denn das Vieh bläht ſehr ſchnell davon auf.

Über den Mergel ſagt Herrmann in Frage 180 erſten Theils des Catehismus, Seite 156(und wie wirket derſelbe?):Der Mergel, beſonders mit vielem Kalk, wirkt wie der Kail. Eine Hauptregel iſt dabei dieſe: je mehr Mergel man aufbringt, und je kalfarti- ger er iſt, deſto ſtärfer muß man düngen, wenn der Boden nicht nach einiger Zeit erſchöpft werden ſoll. Daher läßt ſi ſein nur hin und wieder verſpürter Nußen als Nachtheil erklären. Es entſtand ſogar das Sprichwort;der Mergel macht reihe Väter, aber arme Kinder. Man muß auf die Miſchung des