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Theoretisch-praktischer Unterricht in der fast kostenlosen Selbstanfertigung künstlicher Dungmittel aus menschlichen Excrementen Poudrette und Urate benannt und deren Anwendung für Landwirthe, Bürger, Gärtner und Tagelöhner / Friedrich Büttner
Entstehung
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Kartoffeln, Rüben, Hafer,=- oder Rüben, Hafer, Wien und Klee.

6. Auf. dem HundsrüFen gehen jährlich für 39,660 Gulden Kalk aus dem Lande, wofür man 59,400 Tonnen erhält, deren größter Theil, nämlich 47,000 Tonnen, auf den Aer gebracht wird.

7. Der ungebrannte, zu Pulver zermalmte Kalk? ſtein iſt niht ohne alle Wirkung, kommt aber dem gebrannten nicht gleih. Wenn Säure im Boden iſt, ſo kann er ſie brehen; auch loFert er den zu gebunde- nen Boden und befördert die Verweſung organiſcher Theile.

Herrmann ſagt über die Anwendung des Gipſes und ſeine Wirkungen(Frage 197 im Landw. Catechismus, erſten Theils S. 155)?Der ungebrannte gemahlene Gips wirkt als ein Reizmittel, beſonders auf Stamm und Blätter, zur Lebensthätigkeit gewiſſer Pflanzen mehr, als auf ven Boden ſelbſt. Man ſtreut ihn am beſten im März und April, zur Zeit der lebhaf- teſten Vegetation, bei einem gelinden Regen oder feuchter Witterung, auf Wieſen und Kleefelder. Zum Überdün- gen bei Weizen, türkiſchem Weizen, Buchweizen, Korn, Gerſte, Hafer, Flachs, Cichorien und Hülſenfrüchten iſt er ſehr vortheilhaft.== Wenn man Saamen in einer Aufldſung des Gipſes mit Waſſer einweichet, ſo iſt die Vegetation(das Wachsthum) ſehr üppig.=- Wie viel man auf den Aer ſtreuen darf, richtet ſich na< der Be- ſchaffenheit des Bodens.= Enthält das Erdreich wenig