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Theoretisch-praktischer Unterricht in der fast kostenlosen Selbstanfertigung künstlicher Dungmittel aus menschlichen Excrementen Poudrette und Urate benannt und deren Anwendung für Landwirthe, Bürger, Gärtner und Tagelöhner / Friedrich Büttner
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Obgleich dieß nicht zur Fabrikätion der Urate und Poudrette gehört, ſo wird es manchem Öconom nicht unangehm und vielleicht ſehr nüßlich ſeyn, da ſich in vielen Gegenden bedeutende Torfmoore vorfinden, welche nicht als Torf oder Brennmaterial benußt werden. Würde auf dieſe Vermiſchung oder den zuſammen ge brachten Haufen ſtatt bloßer Jauche aus Viehſtällen, menſchlicher Harn oder Urin, oder dieſer in Vermiſchung mit den feſtern Excrementen, zum Begießen angewandt, ſo würde dieſer Dung vor allem andern excelliren.=- Dieſe kleine Abweichung von unſerm Gegenſtande dürfte alſo nur wohlthun.=

Der Catehigmus Herrmann's ſagt ferner: Oder man brennt die Torfmoorerde zu Aſche(wie in Hofwyl und in England in Bedfordſhire), und braucht ſie als eina ſehr wirkſames Verbeſſerungsmitte? der Felder. Es werden dann ſehr große Haufen gemacht und bei einem möglichſt langſamen Feuer verbrannt, weil man weiß, daß die Aſche um deſto wirkſamer iſt, je ſHwächer das Feuer geweſen.

Anmerkung des Verfaſſers. Würden wir nun dieſe durc< das Verbrennen der Torfmoorerde ge- wonnene Aſche, die ſchon an ſich ſo viel Gutes leiſten ſoll, zur Fabrikation oder Fertigung der Urate oder Poudrette compoſee(Dünnes mit Diem vermiſcht) anwenden, ſo würde wohl jede andere Subſtanz als Auf- und Einſau- gungsmittel menſchlicher Ausleerungen dieſem nachſtehen müſſen. Denn hier vereinigt ſic aller Humus oder