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Theoretisch-praktischer Unterricht in der fast kostenlosen Selbstanfertigung künstlicher Dungmittel aus menschlichen Excrementen Poudrette und Urate benannt und deren Anwendung für Landwirthe, Bürger, Gärtner und Tagelöhner / Friedrich Büttner
Entstehung
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Senf, Mohn u. ſ. w., und Inſectenbrut zerſtdrendes, den unreinen Boden reinigendes Mittel. Man muß ihn ſo bald als möglich nach dem Brennen auf dem Felde anwenden, damit er ſeine Wirkung thun fdnne. Man muß ihn innigſt mit dem Boden ver miſchen, ihn auf die Brache führen, wenn ſolche rauh gepflüget worden, darüber ausſtreuen und gleich ſtark durcheggen, dann möglichſt flach einpflügen, und ſo wenigſtens dreimal ſtark durhpflügen und.durheggen.=- Jede andre Art, den Kalk zu gebrauchen, verfehlt ihren Zwe grdßtentheils.=- Die Menge des aufzubrin- genden Kalks richtet ſim nach der Beſchaffenheit des Bodens. Je ſchwerer und bindender, je tiefer, je reicher und' je unreiner der-AFer iſt, deſto mehr muß darauf; denn auf zu ſchwerem Lett- und Lehmboden bemerkt man nicht die geringſte Wirfung einer zu fleinen Quantität Kalfes. Wenn man auch öfter kalfen wollte, ſo würde es nichts helfenz denn die Gährung ginge nur ſchwa oder gar nicht von ſtatten. Auf Erregung der Gährung, wodurch aller Dünger? ſeoff, der im AFer liegt, in Bewegung geſeßt wird, kommt aber alles an. Der ſchwere und bindende Boden widerſteht dieſer Gährung am meiſten, wenn ſie niht mit zureichender Kraft rege gemacht wird. Je leichter und loFerer der Boden, deſto weniger führt man Kalk aufz in einem geringen Maaße<ut er auf Sandboden, aber fettem Erdreihe, oft ſehr große Wirkung.=- Felder, welche einen dunnen Boden haben, das-heißt, wo. die AFerkrume nicht tief geht,