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Theoretisch-praktischer Unterricht in der fast kostenlosen Selbstanfertigung künstlicher Dungmittel aus menschlichen Excrementen Poudrette und Urate benannt und deren Anwendung für Landwirthe, Bürger, Gärtner und Tagelöhner / Friedrich Büttner
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ſtehen. In dem. Häusc<hen iſt ein Zuber(Eimer oder Fäßchen), in' welchen die Arbeiter ihre Excremente ausleeren. Gehen die Arbeiter auf einen andern Ort, ſo führt man ihnen die Häuschen nach.

Ferner ſagt derſelbe?Wie lange dieſer Dünger ſeine Kräfte auf dem Aer zeigt, davon weiß ich ein Beiſpiel, Auf den Gütern des verſtorbenen Freiherrn v. Helmſtatt, wo ich drei Jahr als Öconomie-Ver- walter geſtanden, waren in Handſchusheim bei Heidel? berg in den 4790ger Jahren, bei der Belagerung der Stadt Manheim, die Excremente der Soldaten auf einen großen Aer gekommen. Es wurden längs des Aers tiefe Gräben gezogen, wieder bedeFt und immer wieder neue Gräben gemacht. Der AFer heißt heut zu Tage noch der 8, v. Scheißhäuſels-AFer, und ob- wohl man ſeitdem noch feinen Dünger aufgeführt hat, ſo iſt doch die Erndte darauf alle Jahr beträchtlich.

Der Menſchenkoth beſteht(nach der Unterſuchung des Herrn Profeſſor Berzelius) aus Ciweißſtoff, Galle, ſalzigem Stoff, Schwefel, Phosphor und Kohlenſtoff.(Siehe Hermbſtädt's Archiv d. Agric. Chemie, 3ten Bandes 2tes Heft, S. 294.)

Wie wirket der Kalk, und wie ſoll man ihr:obrauchen?(Catechigmus, Frage 178.) Der gebrannte pulveriſirte Kalk wirfet als ein Wärme erzeugendes, Kälte, Näſſe, Feſtigkeit und Säure ver- minderndes, alle lebende und todte organiſche, nicht ver- weſende Körper ſchnell in Gährung und Fäulniß zer- ſeßendes, Unfraut, beſonders Ölpflanzen, Hederich,