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Doh zu unſerm Herrmann,= Dieſer ſagt in ſeiner Anmerkung bei obiger Frage:„Es iſt ein ſonderbares und hö<hſt nachtheiliges Vorurtheil, welches, mit wenigen Ausnahmen, bei den meiſten europäiſchen Völkern gegen den Gebrauch der menſchlichen Excre- mente, als Dünger, herrſcht. Würden dieſe in ver- ſchloſſenen ausgemauerten Gruben bei den Abtritten aufbewahrt, von Zeit zu Zeit mit ungeldſchtem Kalk, Erde und zerhacftem Stroh überſchüttet, nach vdlliger Gährung auf den AFer gebracht, beſonders an die Kohlarten, ſo könnten ſie zur Noth allen andern Dünger entbehrlih machen. In China und Japan wird bei der hohen Cultur der Felder(wo Pferdehaken- Wirthſchaft landesüblich iſt) faſt kein anderer Dünger gebraucht. Daher kommt es, daß man auf den Fel- dern daſelbſt einzig und allein die Früchte, welche ſie tragen ſollen, und fein Unfraut zwiſchen ihnen ſieht, Es läßt ſiH wohl annehmen, daß ein Menſch ſo viel Dünger macht, als zur Befruchtung des Bodens, den er zu ſeiner Ernährung bedarf, hinreichend iſt. Bloß die Niederländer wiſſen in Europa dieſen Dung zu ſcHäßen und holen ihn gegen anſehnliche Bezahlung aus den Städten. Die Straßburger nehmen ihn ganz allein zum Düngen ihres großen Kohlfopfs. Kalk und Erde beigemiſcht, machen, daß die Excremente tronen und ihren üblen Geruch verlieren. In Hofwyl (in der Schweiz) ſieht man dieſen Dünger ſehr 5dcono- miſc aufbewahrt. Fellenberg hat in allen Rich- tungen ſeines Gutes kleine Häuschen auf Schlitten


