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unbekannt, der nach:angeerbter Väterweiſe ſchlicht weg fortarbeitet, und ſein Feld beſtellt,
Viele haben ein Vorurtheil für menſchliche Excre- mente, darum möge über den Werth. derſelben, als Vorwort, erprobte Erfahrung ſprechen.
Die Abhandlung über Kalk, Gips xc. ſoll gleich folgen.
Der prackiſch erfahrne Profeſſor Herr Herrmann
ſagt darüber in ſeinem Catechigmus, Frage 1551: „Welches ſind die Dünger aus dem Thier reiche?“ Folgendes: „Der Dünger von Menſchen, Pferden, Ochſen, Kühen, Schaafen, Schweinen, Ziegen, von allerlei Geflügel, beſonders der Urin, Jauche oder Gülle be- nannt, allerlei Abfälle, Blut, Haare, Knochen, Horn, Hufe, Eingeweide, todte Körper 3 aus Fabriken: Leder- Abſchnitte, Hornſpäne, Wolle, Thranz beſon- ders die vielen Abfälle, welche uns die Gerbereien und Meßger liefern.“
I< erlaube mir, dieſem noch beſonders hinzu- zufügen, daß=- ungeachtet der Dung in Berlin faſt unentgeldlic) zu haben iſt, und die Hauseigner noh obenein für's Abholen und Reinigen oder Ausleeren ihrer Abtritts- Gruben bezahlen== dem Gerber für ſein Leder- Abſchabſel von hieſigen und auswärtigen Gärtnern und Landbebauern drei Thaler und mehr für die Fuhre bezahlt wird, und nicht bezahlt wer? den würde; hätte man den großen Werth dieſer thieriſchen Abgänge nicht ſo erprobt befunden.


