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Theoretisch-praktischer Unterricht in der fast kostenlosen Selbstanfertigung künstlicher Dungmittel aus menschlichen Excrementen Poudrette und Urate benannt und deren Anwendung für Landwirthe, Bürger, Gärtner und Tagelöhner / Friedrich Büttner
Entstehung
Seite
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GE 2.0

Unſer Klima iſt nicht das franzbſiſche. Wir bedürfen fünf Scheffel des fünſtlihen Dungs, wenn die Franzoſen nur drei Scheffel überſäen. So, oder auf dieſe Art würden wir auf leichten Boden fünf, auf ſchweren zehn Scheffel anzu- wenden haben. Mißlungene Verſuche gaben die Belehrung.

Darum, werther Leſer, mdgen nachſtehende Be- merfFungen, die vorläufig ſchon früher unter dem Tept als Anmerkung zum Nachleſen angedeutet wur- den, zur Ehre ihrer Verfaſſer abgedruckt werden.

Allgemein Nußen zu ſtiften iſt ihr Zwe, der Meinige nicht weniger.=-

Gern werden ſie es, die Angezogenen, erlauben, und darum wird ein Anhang zu dieſer Schrift nur ſegenreiche Folgen bewirken.

Wer die Ur- und Grundſtoffe kennt, wird ſel- ten nur fehlen, und darum fahre im fort, meinem guten Willen wenigſtens Genüge zu leiſten.

Wie bereits ſhon angezeigt, bedürfen wir zur Einſaugung des Urins und der Vermiſchung feſter oder diFerer Excremente vom Menſchen, woraus wir ein Dungpulver bereiten wollen(der Urate oder Poudrette compoſee):

Kalk oder Sips, als erſte und bis jekt alleinige Mit- tel zur Fertigung.

Dieſe Mittel, roh angewändt, zur Verbeſſerung

der Felder und Wieſen, iſt gewiß ſo manchem noch 4 x