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Theoretisch-praktischer Unterricht in der fast kostenlosen Selbstanfertigung künstlicher Dungmittel aus menschlichen Excrementen Poudrette und Urate benannt und deren Anwendung für Landwirthe, Bürger, Gärtner und Tagelöhner / Friedrich Büttner
Entstehung
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möglich mit Eiſen gebunden, dazu halten, und dieſe mit großen:Spundlöchern verſehen laſſen. Die un- terzulegende Tonne ruht auf zwei Lagerhölzern, und wird ſo gelegt, das das Lo<H des Bodens der obern Tonne über das Spundloch der untern zu ſtehen kommt, Ein weiter Trichter von Holz oder von Zinkblech, der im Spundloch verbleibt, nimmt die durchgeſäugte Flüſſikeit der obern Tonne auf und leitet ſie in das un- tere Faß. Iſt dieß Faß voll, ſo wird es hervorgez0- gen und ein leeres untergeſchoben. Wenn ich weite Spund- und Abſäugungs-Loöcher. anrathe, geſchieht dieß des dadur<m wenigern Einfrierens, im Winter wegen. Jeder ordentlihe und ehrbare Wirth hat wohl ſtets ein bedeFtes uud wenigſtens mit Brettern verſchlagenes Häu8chen zu den heimlichen Verrichtun- gen, und der Kälte und ver guten Sache wegen wird es gewiß feinem darauf anfommen, auch ſeine Ton- nen over den Apparat zu überbauen und ſo vor Froſt zu ſüßen.

Bedient man ſich halber Tonnen, ſo dürfen ſie dem obern Faſſe nur ſo untergeſchoben werden, daß das Loch der obern über die untere zu ſtehen kommt.

Alles Einſtreuen von Stroh und Gemülle iſt hierbei unndthig und würde nur Schaden thun.