Druckschrift 
Theoretisch-praktischer Unterricht in der fast kostenlosen Selbstanfertigung künstlicher Dungmittel aus menschlichen Excrementen Poudrette und Urate benannt und deren Anwendung für Landwirthe, Bürger, Gärtner und Tagelöhner / Friedrich Büttner
Entstehung
Seite
21
Einzelbild herunterladen

0 m)

werden ſollen, auf einem Boden over. in Fäßern, oder wie'und wo es iſt, nur aber immer'an einem troe- nen. Ort, aufzubewahren.

Zur) gelegenen Zeit, wenn. ein Mann erübrigt werden Fann, werden die StüFezerſchlagen, und entweder durch eine eiſerne oder ſteinerne Walze, wie man dieſelben in herrſchaftlihen Gärten zur Verebenung der Gänge ſieht, fein zerdruFt oder aber, was viel leichter und auch den Unbemittelten leicht anzuſchaffen iſt, mit einen Stempel von Holz zer- ſtoßen.== Jedes Scheit- oder Kloben- Hartholz, es ſey: Eichen, Büchen u. ſ. w., iſt gut dazu. Es wird oben etwas abgerundet, durch ein queer durch/ gebohrtes Lo<H< ein rundes Holz als Handhebe ge- ſteFtz und will man es recht gut und dauerhaft ha- ben, ſo wird der untere Theil, der als Stempel oder Rammler dient(ver Kopf genannt), mit einem eiſer- nen Ringe umgeben, und der Sägeſchnitt oder die untere Fläche dieſes Kopfes, mit Radnägeln wohl aus- geſchlagen.

Die leßte Arbeit iſt

das Sieben unſers Dungpulvers.

Auch hier haben wir zwei Wege. Große Wirth- ſchaften werden ſich dazu des Sandwurfs, womit die Maurer den Sand von dem gröbern Kies ab-