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Theoretisch-praktischer Unterricht in der fast kostenlosen Selbstanfertigung künstlicher Dungmittel aus menschlichen Excrementen Poudrette und Urate benannt und deren Anwendung für Landwirthe, Bürger, Gärtner und Tagelöhner / Friedrich Büttner
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CC wo

Gutsbeſißern und überhaupt Begüterten wird

es niht darauf anfommen, für dieſen ſo wichtigen

Gegenſtand einen leichten luftigen Bretter- Schauer bauen zu laſſen. Die aber, die weder Raum noch Plaß dazu haben, denen es an Mitteln fehlt und den Dung in ſo großer Menge nicht bedürfen, die finden unter den Vordächern ihrer Gebäude, Ställe und Scheunen, Plaß und Raum genug, und zwar iſt die Einrichtung dort ungefähr folgende:

Unter das erſte beſte Vordach oder dem Vor- ſprung des Gebäudes werden zwei Leitern aufrecht ſtehend befeſtiget. Dieſe Leitern haben ihre Sproſſen von 6 Zoll zu 6 Zoll augeinander und find dem- nach ganz wie Futterraufen in den Viehſtällen an? zunehmen. Dieſe beiden Leitern werden nun ſo weit auseinander geſtellt, als es die Länge der zur Tro>- nung beſtimmten Bretter oder Horden verlangt, damit ſie auf und zwiſchen den Sproſſen ihre gehdrige Auf, lage haben.

Sind die aufrecht ſtehenden Leitern oben an den Vorſprung- Balken oder Sparren, wie unten

welche die Ruthen laſſen, von unten auf, befördern. Dem Unbemittelten wird dies um ſo willkommener ſeyn, da er ſich ſeine Tro>en= Anſtalt(beſonders in holzarmen Gegenden, wo Bretter mit Geld aufgewogen werden) ohne große Mühe ſelbſt machen kann.

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