ehe man Die kodkfe Münze an: ſich gelten ließz; in dieſer leßten Zeit. hätte ſelbſt. der weiſeſie und ge= liebteſte. Regent mit ſeinem bejien Willen das nicht mehr durchſezen' und den Leuten einbilden. fdunen. Yber-ich: ſage nur Eines: Die Zeit hat''den Feuz daladel abgeſchafft, wie ſie die Hierarchie abgeſchafft hat, die Zeit, nichts als: die Zeit.(Seht euch doh ein wenig um. in unferm Vaterlande, vergeſſet aber nicht ſogleich wieder; was ihr geſehen) hHvet dann zwei Worte, und werfet Std>e und: Steine auf mich, wenn ich euch thdricht zu-reden ſcheine: Zuy Zeit, als! ays; einzelnen Reichsſtädten noh 15009 und: 20000 berwaſſnete Männer"ins Feld rückten; mußte auc<h der.beſſere«Adeb alte teutſche Freiheit; d.h. er. mußte Bürgerſinn dayſtellen: denn wer'an der Welt etwas bedeuten will,'muß ſich'an Sinn und. Geſtalt demVolke- ſchon gleich ſtellen, wenn es. noch:ein Volk giebt, das eigne Geſtalt, und eige nen Sinn hat, Dies finden wir auch, bei allen wirklich hoc<geſinnten und ritterlichen Edelleuten der leßten. Zeit Teutſchlands als eines einigen. LandeSx der Zeit.der. Reformation? ſie ſind, reden, handeln wie edle Bürger. Ulrich von Hutten, Franz von Sickingen; Jakob.Cmſer, Georg Frunsberg, Hartz muth von Cronenberg erſchienen ſo.. Denn vamals wären noch teulſche: Bürger, die far den Wettſtreit bis zur hd<hſten' Hoheit mit den edelſten Geſchleh- tern in die Schranken traten. Aber.nach dieſer Zeit ward es gar) änders; aller Glanz“ und alle Macht des Vaterlaodes ging yun allein auf vet Adel über; und iſt.bei ihm geweſen bis auf dieſen Tag... Sie waren die gebohrnen: Heerführer, Räthe, und Mie- niſter der Kaiſer, Kdnige: und Fürſten; ſie. erzogen und bildeten, ſie umgaben und begleiteten ſie; ihre waren die Herrſchaft und Herrlichkeit, ihre die Vor- rechte,“ihre die Reiße, Hülfsmittel, Leichtigkeiten jeder Vildung Ehre, und Glorie; bei ihnen-ſtand
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Der Bauernstand politisch betrachtet : mit einer Beilage / Ernst Moritz Arndt
Seite
135
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