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Der Bauernstand politisch betrachtet : mit einer Beilage / Ernst Moritz Arndt
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wielung, ein ſolher Gebrauch menſchlicher Kräfte könne kommen, daß der Bauer auch an Wahrheit und Einfalt, an Stärke und Tu- gend des Leibes und des Geiſtes hinter den

andern Klaſſen des Staats zurübleiben müſſe.,

Solcher Vielleicht hat man oft er- wähnt; ſich unter andern auf das jüngſte große Zeichen, auf England, berufen, wovon wir unten ſprechen werden; und gemeint, was für wundertiefe Dinge man geſagt.habe. Denn wie die irdiſchen Sachen bigher geweſen und heute noch ſind; ſo wird man durch Voraus? ſezungen, die nicht einmal philoſophiſch ſind, das Wirkliche nicht widerlegen. So wie die Dinge bisher geſtanden haben, und noch' ſte- hen, ſind die Staaten glücklich zu preiſen, wel- <e die meiſten freien Bauern entweder durch

ufall,' oder Naturzwang' von ſelbſt erhielten, DE durc< Staatsklygheit abſichtlich erſchufen. Sollten ja alle menſchlihen, und ſelbſt die irdiſchen Dinge einmal zu einer geiſtigen Höhe fommen, die wir jeßt gar nicht ahnen noch ahnen können; wo alle Verhältniſſe und Be- hufe des äußeren Lebens und Wirkens durche aus anders werden=- ſo werden Geſeße und Einrichtungen, die dann nicht mehr gelten, durch den Willen der Zeit von ſelbſt verfal- len. Denn alle menſchliche Saßung und Ge- lobung, die in Verträgen und Begründungen

der Dinge gern ewig genannt wird," verliert|

ohne Meineid ihre Güttigkeit, ſobald alle ſie