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ſeiner Regierung trägt, der leßte, der ſie ver» läßt, der leßte, der an. ihnen verzweifelt, 6) Weil er in mäßigem Glück und fort-
gehender Arbeit gehalten wird, kann er nicht'
augarten, wie allen andern Ständen des Volks leicht begegnet. Alles Andere ſchwächt und verſchleift ſich in dem Umlauf von drei, vier Zeugungen. Er gießt immer friſches Lebens? blut auf das Alternde und Welkendez; er iſt ver Vorgänger und Ergänzer, und, iſt ſein freier und rüſtiger Stamm knechtiſch geworden, ſo fann man, ohne Prophet zu ſeyn, das Schi>- ſal des ganzen Volks vorherſagen.|
7) Er ſteht endlich da als die feſte und „unvergänglihe Regel, woran der gebildeteſte Menſch meſſen und richten kann, was und wie er ſeyn ſoll. Fühlt er, daß ihm die Ein- falt, die Treue, die Tüchtigleit, die Maäßigkeit fehlt, worin der Bauer durch eine glücliche Schranke der Nothwendigfeit gehalten wird,
ſo iſt er mit allem ſeinem Geiſt“ und Wiſſen
doch nur ein Halbmenſch.
- Gegen dieſes wird'man einwenden, ich ſtelle einen Bauern und ein Bavernleben auf, die nirgends jemals geweſen, noch jeßt. ſeyen. Aber das wird man nur in ſolchen Ländern
einwenden, wo- der Bauer bisher mehr oder“
weniger knechtiſch geweſen iſt. Wer aber Nor- weger, Schweden, Tyroler, Siebenbürger, Franken und einige'Bauermarſchen Weſtpha- lens, Niederſachſens. und Schleßwigs geſehen


