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einigen Jahrhunderten die Welt erobert Hatte. -= NMicht beſſer ging es unſern Vätern, den Germanen. Der JInſkinkt, oder vielmehr der urſprüngliche Freiheitsſinn eines edel gebohrnen Bolkes brachte in den rohen Zuſtand Gleich- Heit des Beſißes, wie weit.dieſe Gleichheit über- Haupt daſeyn Fann, wenn ſie nicht Unſinn von Levellers oder Jakobinern werden ſoll. Nur Anführer' und Fürſten hatten größere Aer- ſtüde,, ihrer Würde, ihrer Tapferkeit, ihrem Ver- dienſt um das Gefolge der freien Krieger an- gemeſJen.- Als ſie das brdF lichte Gebäude des römiſchen Reichs zertrümmerten, und Gallien, , Britannien, Jtalien eroberten, theil- ten ſie nac) altem Herfommen das erworbene Land, ſo daß den Freien ungefähr gleich viel, den Königen, Fürſten, Anführern nach dem . Maaße ihrer Würden zufiel. Nach drei, vier Jahrhunderten begann dieſe Gleichheit zu zer- fällen; und ein urſprünglich und ähnlicher Ge? brauch ,' der. von den römiſchen Schriftſtellern bei den alten Galliern und Germanen offen-
und" die Geſtalt dev“ Hierarchie, die ſchon in Konſtantins des Erſten Rangordnung, Hof- haltung und Verwaltung erſcheint, erſchufen allmälig das Lehnweſen, wodurch-der größte - Theil der vorher gänz freien“ Männer ganze, Halbe, Drittel-, Achtel- und Sechgzehntel-Knechte wurden. Sobald, dieſer'Zuſtand ſich entwik- Felt hat, im neunten und zehnten Jahrhun-
bay"angedeutet wird, und vor allen der Geiſt,


