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Der Bauernstand politisch betrachtet : mit einer Beilage / Ernst Moritz Arndt
Entstehung
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- diten, deren. Urenkel, wir in den Mainotten fennen, welche auch jest noch alles Schlechte darſtellen, was die Sparter in der Zeit ihrer grdßeſten Glorie nie verleugnet hatten. Jenes Ttalien, welches die Cincinnate, die Fabricier, die Kurier von dem Pfluge zum Befehl und zur Rettung des Vaterlandes rief, und durch ihre Tugend und Kraft endlich die Welt er? oberte, unterjochte ſich ſelbſt durch. ſeine Aus- breitung, wie allen Eroberervdlkern mit Recht geſchieht. Reichthümer, Uebermuth, Ueppigkeit der Weltplünderer verdrängten die freien Bür- ger und Bauern vom Landbeſiß des ſchönen und. fruchtbaren Italiens 3 Feine Stimme des Patriotigmus und der Weisheit konnte den wüſten Strom der Lüſternheit hemmen; die beiden Grachenbrüder fielen als die leßten Opfer für das Alte. Schon zu den Zeiten der erſten Cäſarn bewohnten nur große Herren und dienſt- bare Knechte das Land, und Rom mußte einen

verarmten Pdbel von 50000 Mannsleuten füt-

tern, die ſich noM Römer nonnten, die aber, wie dieſe Art Römer in Konſtantinopel jest, brandſtifteten, entthronten, würgten, wann ihre wilden Mägen empdrt wurden, oder wenn der Nordwind die ägyptiſchen Kornſchiſſe zu lange zurüchielt. So ging Rom mit dem Verfall ſeines freien Bauernſtandes raſch zum Verder- ben hin, und Schaaren von 50000 und 65000 Marfomannen und Allemannen erſchre>ten end- lich diejenigen, veren gewaltiges Schwert vor