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Versuch eines Beweises, daß die Pferderennen in England so wie sie jetzt bestehen, kein wesentliches Beförderungs-Mittel der bessern edlen Pferdezucht in Deutschland werden können / von C.F.W. von Burgsdorf Königlicher Landstallmeister von Ostpreußen und Litthauen ...
Entstehung
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dert haben müſſe? früher liefen ſie weite Stre>ken mit ſchwe- ren Gewichten, und jeßt kurze Entfernungen mit leichten Ge-

wichten.= Er iſt keinesweges ein Vertheidiger der Viermei-

len- Rennen mit Gewichten, wie. es früher ſo-ſehr Mode

war, aber vielleicht würde die Mittelſtraße zwiſchen dieſem

und dem gegenwärtigen. Syſtem wünſchenswerfh. ſeyn.=

Eine Meile iſt nicht hinreichend, zum das Blut, irgend" eines

Pferdes zu prüfen 3; und obgleich. die gänzliche Abſchaffung

von heats in vieler Rückſicht ſehr zu loben iſt, ſo würde doch,. wenn die großen stakes zwei oder drei Meilen und mit leich-

ten Gewichten wären, dadurch unſer beſtes Blut erzeugt und

erhalten werden. Weite Stre>en und heats mit ſchweren

Gewichten vernichten ohne Zweifel bald die Schnelligkeit und

ſind für die Menſchlichkeit nicht ſehr rühmlich; but bonesty

iſt gewiß die wahre Probe des Blutes, und früher wurde

angenommen, daß kein Hengſt das allgemeine Lob als Be-

ſchäler verdiene, als bis ſich derſelbe auch auf dem Rennplaß

als ein gutes Pferd gezeigt hätte,=- aber jeßt würde ei-

nem Pferde/ das the Derby gewonnen hat, allgemein der Vorzug vor dem beſten Pferde über den B. C. gegeben werz den.= ES iſt keinem Zweifel unterworfen, daß die Araber nicht nur dem Anſchein nach, ſondern auch in der Wirklich- keit, den erſten Anſpruch auf angeborne Reinheit des Blutes haben, welches augenſcheinlich durch das Klima, das Futter, die Behandlung und Kenntniß in unſerm Lande verbeſſert worden iſt; aber können nicht dieſelben Urſachen, die anfangs zu dieſer Verbeſſerung geführt haben, im Lauf der Zeit, auch zur Augartung beigetragen, ohne eine gelegentliche Wieder- 8*