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wettet, und der Kings Plate wurde damals eben ſo eifrig erſtrebt,"als-er jeßt gering geächtet wird. In der That müßte ein Kings Plate jeßt 500 Guineas betragen, um dem damaligen resp, Geldwerth gleich: zu kommen.= Wenn die großen Preiſe jeßt anſtätt"Einer Meile zwei oder drei wä- ren, ſo würdet ſie gewöhnlich von dem beſten Blute, ob- gleich vielleicht nicht von dem ſchnellſten Pferde gewonnen werden, aber da Jedermann ſich bemühen wird, die Race zu haben, welche am wahrſcheinlichſten die größten Stakes ge- winnen, welches jetzt ein bloßer Verſuch der Schnelligkeit iſt, ſo muß dieſes, nach ſeiner Meinung, die Verſchlechterung in Stelle der Verbeſſerung zur Folge haben, während ein halb- bürtig Pferd mit einem leichten Gewicht eine halbe Meile lang gleich fömmen würde, wogegen Vollblut mit ſchwerem Gewicht äuf der ganzen Bahn es ohne Zweifel beinahe um dieſe Entfernung hinter ſich zurücklaſſen würde.=- Es mag daher wahr ſeyn, daß unſer jeßiges Geſchlecht vorzüglicher als das frühere für den jeßigen Zwe>k iſt.= Es ſcheint, daß unſere jeßigen Rennpferde im allgemeinen höher ſind, als früher, während in den Beſchreibungen der berühmteſten Beſchäler früherer Zeit 45 Hände hoch ein großes Pferd ge- nannt wird,=- Der Autor iſt zu glauben geneigt, daß die- ſes daher rührt, daß unſre Zucht höhere Schenkel hat, und nicht ſo viel Körper, Knochen und Muskeln, und aus die- ſem Grunde auch nicht im Stande iſt, ſo ſchwere Gewichte zu kragen, oder ſo guf für die Dauer zu läufen.= Aber iſt es nicht eine natürliche Folgerung, daß unſere jeßige Art des Wettrennens auch die Geſtalt unſerer Rennpferde geän-


