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geſchäßt, daß ſie immer ſicher ſind, einen Käufer zu finden: jedoch ſind ſelbſt in dieſem elenden Zuſtande alle jene Zeichen eines edlen Bluts ganz unverkennbar.=-
Bei allen unſern Wettrennen in Indien(wobei er viele Jahre lang mehr oder weniger intereſſirt war) erinnert ſich der Verfaſſer nicht eines einzigen Falles von irgend einem Pferde von den Grenzen von Perſien oder der aſiatiſchen Tür- kei, das mit einer Kreuzung von den Pferden jener Länder denjenigen aus den arabiſchen Wüſten gleich geweſen wäre, obgleich meiſt größer und im Allgemeinen von beſſerer Figur, und als Reitpferde vorzüglicher.= Die tro>ne Luft und der Boden von Arabien ſcheinen von der Natur beſonders geeignet zu ſeyn, Ausdauer und Muskelkraft ſowohl in den Thieren als in den dort wohnenden Menſchen zu erzeugen. Die Antelope„«( das ſchnellſte Thier in der Welt) lebt häufig da, iſt jedo< weit kleiner, ſchöner und ſchneller, als daſſelbe Thier in Perſien, der Türkei oder Indien; und ſelbſt die Beduinen(oder. die Menſchen, welche dort wohnen) obgleich dem Anſehen nach die elendeſten Geſchöpfe, welche er je ge- ſehen, augenſcheinlich nichts als Haut und Knochen, wie ihre Pferde, können die außerordentlichſten Strapazen und Entbehrungen ertragen, ja ſogar zwei oder drei Tage in die- ſem brennenden Klima ſich ohne Waſſer behelfen:=- gewiſſe Urſachen haben auch gewiſſe Folgen, und er möchte glauben, daß es eben ſo unwahrſcheinlich iſt, daß man in Marſch- ländern und Sümpfen gute Renner, ihr Blut ſey ſo gut als es wolle, erziehen könne, als gute Zugpferde in den Wüſten Arabiens.= Die Erſteren würden zu fleiſchig und phleg-


