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Versuch eines Beweises, daß die Pferderennen in England so wie sie jetzt bestehen, kein wesentliches Beförderungs-Mittel der bessern edlen Pferdezucht in Deutschland werden können / von C.F.W. von Burgsdorf Königlicher Landstallmeister von Ostpreußen und Litthauen ...
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Stutfüllen werden daher mit der größten Sorgfalt erzo» gen,= ihre Nahrungsmittel ſind nur ſchr kümmerlich, ihr gewöhnliches Futter iſt Weide, Gerſte und Strohſpreu, aber es wird ihnen geſtattet, eine lange Zeit an den Stuten zu ſaugen, und ſie erhalten Kameelmilch in Ueberfluß.=- An- dererſeits werden die Hengſtfüllen oft getödtet, aber zuweilen (wie er ſelbſt geſehen) werden ſie nach einer benachbarten Stadt gebracht, 42 oder 148 Monate alt, halb verhungert, ohne Sattel oder Zaum geritten, aber gelenkt mit einem klei- nen frummen Stö>chen(welches dieſe Araber immer brau: hen), indem ſie ſich unter ihrer Laſt biegen, und werden ſo für jeden Preis verkauft; doch ſo hoch wird dieſes Blut noch

Verſucß zu machen, ſo wurde ihm Aeſes geſtattet; auch er war dem Gterben, nahe, fam aber doh mit drei Hengſtfüllen zurück, obgleich) es ihm nicht gelungen war, eine Säfte zu bekommen, ausgenommen eine unfruchtbare.==

Während der Verfaſſer in jenem Theile der Welt war, erin» nert er ſic, eine Erzählung von einem Araber gehört zu haben, welcher über 80 Jahr alt und niemals frank geweſen war,=- die- ſer hatte eine Lieblingsſtute, die ihn 15 Jahre lang unter Neid und Bewunderung Aller in vielen Gefechten und auf langen Mär- ſchen getragen, ihm auch verſchiedene ſhäßbare Füllen gebracht hatte.= Als er nun Franf wurde, ſchenfte er die Stute und ei- nen Säbel, der ſeinem Vater zugehörig geweſen, ſeinem älteſten Sohn, und erinnerte ihn, ja den Werth zu erkennen, und ſic) nie zur Ruhe zu begeben, ohne zuvor beide ſo blanE wie einen Epie- gel gepußt zu haben. In dem allererſten Gefe<ht, welches der junge Mann mitmachte, wurde er getödtet, und die Stute fiel in der Feinde Hände.= Als der alte Mann dieſe Neuigkeit hörte, ſtarb er bald darauf und ſagte: es ſey ihm lieb zu ſterben, da er ſowohl ſeinen Sohn, als ſeine Stute verloren habe, und er be- traure den Verluſt des Einen niht mehr als des Andern.=