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Versuch eines Beweises, daß die Pferderennen in England so wie sie jetzt bestehen, kein wesentliches Beförderungs-Mittel der bessern edlen Pferdezucht in Deutschland werden können / von C.F.W. von Burgsdorf Königlicher Landstallmeister von Ostpreußen und Litthauen ...
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den, dann mit mehr Körner gefuttert, nach und nach ſtärker

geübt, und dadurch ſo kräftig conſtitutionirt worden, daß es

uns viele Jahre nachhaltig dienen, daß es als Vater» oder Mutterpferd ſich auch ganz erwünſcht fortpflanzen kann.

Endlich muß ich hinzufügen, daß ich es für'ein reizen= des und wahres Volksvergnügen,- ja ſelbſt von wohlthätigem

Einfluß auf die Pferdezucht halte, wenn Militairs mit ih-

ren Dienſtpferden, Jäger mit ihren Parforce= Jagdpferden, im

Inlande gezogen, auf kurze und weite Diſtancen laufen, Wa- genpferde aber das Mögliche im Trabe leiſten; ſelbſt Bauern mit ihren Arbeitspferden, ſo wie im herrlichen Baiern und

Medlenburg, nach anderm Maaßſtabe Aehnliches thun. Sol-

he Leiſtungen fordern kräftig entwi>elte, früh geſchonte und

volljährige Pferde, und um ihren Werth als die ausgezeich- netſten Soldaten= und Jagdpferde völlig zu documentiren, würde ich in Stelle der hohen Preisgeber feſtſtellen:

1) daß vor erreichtem fünften Jahre kein Pferd zur Con- currenz zugelaſſen, desgleichen keins mit Erbfehlern;

2) daß vor jedem Lauf ein28 Soldatenpferdes um einen Preis unter zwei und zwei Preisbewerbern wenigſtens Eine Flankeurbewegung, Soldaten- und Jagdpferd aber einen güten Sprung in die Rennbahn hinein thun müſſez

3) daß die Rennjokkeys für Geld von jeder Rennbahn aqus- geſchloſſen bleibenz

4) daß das im Spyrunge und Laufe zu tragende Gewicht nicht unter 450 Pfund betragen dürfe.

Mögen immerhin zuſchauende Engländer lächelnd ſagen? in Newmaxket, Ascod= Head, Epſom, Doncaſter 1c. gehe es anders