ebgehungerten, abgeſchwitßten, federleichten, alten Rennjok- keys! Auch ſolche Kunſtprodukte ſicht man hier nicht, doch ſie ſind unentbehrlich zu dem, was wir nachahmen ſollen.
Englands Hähne ſtreiten auch für die dortigen Großen und Reichen, ohne daß das ſonſt ſo mündgerechte Geſchlecht der„Hens“ noh mundgerechter, ſondern vielmehr zäher wird.
Nüßlicher gab es vielleicht keine Wette in England, als die, welche der Beſitzer des berühmten Pinſcher Crab ein- ging, nämlich, daß ſein Crab in wenigen Minuten 100 Stük lebendig eingefangene Ratten allein tödten würde. Die Wet- ten ſtanden hoch, ſehr ho<. Der zu dieſem außerordentli- <hen Wettvergnügen eigends eingerichtete herrliche Circus faßte eine beinah unzählige und doch ſo auserleſene Geſellſchaft. Aber dafür ſiegte auch der brave Crab und hat ſich unſterb= lich gemacht. Dabei wurde gewiß mehr Geld verloren und gewonnen, als bei allen Pferderennen in Deutſchland zuſam mengenommen. Was ſind nun alle Pinſcher der Welt, da ſie nicht von ihm abſtammen, nur von ihm aus kann ſich jeßt ihr thorough-bred, und das mit Recht, herleiten. Doch genug der Anführung von Thatſachen, und Verzeihung dieſer kleinen Abſchweifung.
Könnten wir ſolchen Gang, ſolchen Erfolg, als er bei der Pferdezucht in England ſpäterhin Statt gefunden hat, und jeßt allgemein dort Statt findet, wohl wirklich) auch bei der unſrigen herbeiwünſchen? Könnten wir es unſerer Na- tionalität wohl angemeſſen finden, die Tendenz der Englän- der bei der Zucht und Behandlung der Rennpferde hier für utſern wichtigen ZweX auch zu adoptiren?=- Wahrlich!


