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Versuch eines Beweises, daß die Pferderennen in England so wie sie jetzt bestehen, kein wesentliches Beförderungs-Mittel der bessern edlen Pferdezucht in Deutschland werden können / von C.F.W. von Burgsdorf Königlicher Landstallmeister von Ostpreußen und Litthauen ...
Entstehung
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WE 9: 7-00 Mil

aus Mangel an Gelenkſchmiere kna>ten die Sehnen bei je- dem Tritte, ein Zuſtand, welchen man in England jeßt äus ßerſt häufig findet. Die Unglücklichen gingen in Buchten- ſtällen, oder in ſogenannten Paddocks los herum, bei Mohr- rübenfutter, als Surrogat des ſo ſpät im Jahre nicht mehr kräftigen Graſes. Binden und Arzeneien wurden nun mit Sorgfalt angewandt, um wenn möglich zum-nächſten Früh- jahre no<H einen Lauf zurückzulegen, und einen Gewinn zu erhaſchen, Auf denſelben Höfen waren viele ſo eben von der Weide entnommene 48 Monate alte Füllen aufgeſtallt, um ſie eben ſo auszubilden. Es war ein wahrhaft trauriger An- bli>, dieſe ſhwächlichen Treibhauspflanzen ihrer ephemeren Beſtimmung entgegen gehen zu ſchen. So mißgeſtaltet der allergrößte Theil derſelben auch war, ſo viele Knochenfehler man auch ſchon ſah, ſo waren ſie doch ſammt und ſonders aus Mutterleibe her ſehr hoch engagirt, ſie müſſen alſo ihren CEurſum durchmachen.-- Nach 10 Jahren müſſen die Wett» rennen in England für den wirklichen Pferdekenner ein ganz eigenes trauriges Schauſpiel ſeyn. Doch=- Geld wird nach wie vor dabei gewonnen und verloren werden, aber ſie wer» den eben ſo wenig eine wohlthäötige Einwirkung auf den dor- tigen Pferdeſtamm augüben, als ihre Boxer, die ſich die Naſenbeine, ja die Gehirne für Geld einſchlagen, und ſich allein für dies hohe Talent ausbilden, der Nation ein Ueber- gewicht an phyſiſcher Kraft über andere geben werden, Ju» belnd ſieht die Menge den Erſchlagenen niederſinken, ſo wie einſt Nom den Gladiator.=- Welchen Contraſt geben dage- gen die im Wachsthum von Jugend an zurücgehaltenen,