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zwe>mäßige Uebung der“ Körperkraft des Pferdes, um da- durch eine größere Ausbildung darin zu erhalten, recht ſehr ſtimme, jedoch keinesweges die engliſche Methode als nüß- lich anerkennen kann, die uns nun auch durch einen ſehr küh- nen hypologiſchen Schriftſteller als unfehlbar aufgedrungen wird, weil ja der Tanz die Muskeln der Füße, das Fechten die des Arms ſtärkt, und ſolche vollkommener ausgebildet werden,| wenn der Menſch dieſe Uebungen von Jugend an betreibt. Dies auf 48 Monate alte Füllen, die geritten wer- den müſſen, angewandt, kann nur als ein großer Mißgriff gelten; denn wer nur irgend mit den Elementen der Reit- kunſt, mit dem Medanismus des Pferdekörpers und. der Kraft bekannt iſt, welche der Reiter durch die Zügel willkühr- lich, oft auch unwillkührlich, beſonders auf die hintern Glied- maßen deſſelben ausübt, der wird dieſe Methode höchſt. ſchäd= lich, alſo verwerflich finden. Jugendliche Tänzer und.Fechter ſtrengen ihre Kraft nur in dem Maaße an, als die Straff- heit der Muskelfaſern, die Härte der Knochen, ſo wie die erlangte Fertigkeit es geſtatten, dagegen kann beim Reiten eis nes fo jungen rohen Pferdes nie von einer willkührlichen Be- wegung die Rede ſeyn, wohl aber iſt häufig nur eine heftige Parade hinreichend, ſelbſt dem ausgebildeten Pferde bleibende Schwäche zu verurſachen, um ſo leichter alſo jungen Thie- ren, in welchen die Muskeln, Sehnen und Knochen noch nicht: die ganze Spannkraft und Härte erlangt haben.
Die jungen Rennpferde documentiren dies faſt an allen Körpertheiken durch fehlerhafte Veränderung ihrer natürlichen Linien'und Winkel, beſonders in den Biegungen des Rückens,


