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ſo ſelten, dagegen aber ſtarke Rehbeine und Haſenhaken häu- fig findet. Den Nedjed ſtehen zu laſſen, wäre ein Verge> hen gegen das Intereſſe meines Vaterlandes geweſen. Er hat den Beifall aller Kenner erhalten, und das, was man an ihm noch leiſe tadeln könnte, denn= die höchſte Voll- kommenheit bleibt Jdee= ſchwächt keinesweges den großen Werth„ welchen jeder Pferdekenner und jeder Pferdezüchtungs- kundiger= wohl von einander zu unterſcheiden= ihm zu- geſtehen wird. Im Bacing Calendar 1826 Pag. 541. be-
findet er ſich unter den Stallions for the Season 1826 als - Araber von der Nedjed- Race aufgeführt, mit der bei allen arabiſchen Beſchälern der neuern Zeit in England hinzuge- fügten Klauſel„Winners and mares that have bred win« ners gratis, all others at 10 Guin. a mare and 40 Sch. to the Groom“ und gewiß ward mir eine Unwahrheit ge- ſagt, indem man verſicherte, er ſey ſehr beſchäſtiget geweſen, auch daß Sr. Majeſtät der König von England ihn ein Jahr früher zu haben gewünſcht.=-
Wunderbar iſt e8, daß vdasjenige Land die national- arabiſchen Pferde nicht mehr zur Zucht verwendet, welches den frühern Flor ſeiner Pferdezucht nur allein der ſorgfältig: ſten Benußung des orientaliſchen Blutes zu danken, und da- raus einen Pferdeſtamm gebildet hat, in welchem der mor- genländiſche Typus völlig conſtant, nach der jeßigen Meinung der Engländer und anderer Befangenen aber durch die Wett- rennen noch vervollkommnet worden iſt. Dieſe ſoge- nannte Vervollkommnung einer Haupteigenſchaft, die Schnel- ligfeit, iſt aber nur eine ſcheinbare. Dies ſage ich mit Ue-


