18.137 0).(NBG: 92007
endet. Sie werden nun wenigſtens den beſten Nothbehelf abgeben, den man in ſo kurzer Zeit von nirgend anders her zu erhalten hoffen konnte, indem natürlich nirgend wo an- ders in Europa das orientaliſche Blut wenigſtens ſo con- ſtant und die daraus hervorgegangenen Producte in ſolcher Größe, als in der engliſchen Wettrenner- Race angetroffen wird. Nur vier ,- wenigſtens fehlerfreie Vollblutſtuten und ein ziemlich guter Halbrace- Hengſt der Rappfarbe waren mir noh zu wählen möglich. So viel Halbrace- Hengſte, beſon- ders in Yorkſhire und Lincolnſhire, ich geſehen habe, ſo wa- ren ſie alle entweder mißgeſtaltet, oder mit groben Fehlern behaftet.,
Das Glü>k aber führte mir einen Araber zu, von dem ich viel erwarte. Ueber Madras nach London geſandt, dort aber, wie jeder Araber, ziemlich unbeachtet geblieben, und ſchon in zweiter Hand gerathen, konnte ich ihm meinen höch- ſten Beifall nicht verſagen, denn ſolche edle- Umriſſe, Kno- <hen= und Sehnenſtärke, Harmonie in allen Theilen und re- gelmäßige kräftige Bewegung findet man ſo als in ihm ver- eint, nicht oft. Bei einem Araber von 4“ 14“ Höhe iſt die Breite ſeines von oben herab ſchön verjüngten Vorderbeins drei Finger breit unter dem Knie von= 3“ und einige Li- nien Rheinländiſch, gewiß eine Seltenheit; die Hinterbeine ſind verhältnißmäßig eben ſo ſtark gebaut, und ganz beſon- ders verdient nor bemerkt zu werdz;n, daß der Tendor
' Achillae von der Spiße des Sprungbeins bis zur Köte,
auch von, der Seite geſehen, einen völlig frei liegenden ſtarken Sehnenſirang bildet, ein Bau, den man jeßt leider
|] N | | |
une


