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Claude Louis Berthollet über die Gesetze der Verwandtschaft in der Chemie / aus dem Französischen übersetzt mit Anmerkungen Zusätzen und einer synthetischen Darstellung von Berthollets Theorie von Ernst Gottfried Fischer, Professor der Mathematik und Physik an dem Berlinisch-Cöllnischen Gymnasium und Ehren-Mitglied der naturforschenden Gesellschaft zu Berlin
Entstehung
Seite
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328_$: 80. Wirkung zwischen: vierStofien,

bündigen: und videnten Satzes. enthält; die Thatsache«nämlich ‚von welcher

Berthollet am. Ende der ersten Fortsetzung$..227 f.x

reder;. dafsbei. Vermischung: von zwei ‚oder mehre- ren hentralen Salzen nie eine Aenderung in dem Grade der Sättigung wahrgenommen wird, Setzt marı also; dafs:bei"einerMischung"neütraler Salze, äur eine so grolse-Menge des Auflösungsmittels'vor- handen sey, dafs keine überwiegende Cohaesions- Kraft zur Wirksamkeit kommen'känny,-se ist klar, dafsdie" Verwandschaftskräfte fürsich), unserm Satz gemiäfs, nichts weiter als eine horfogene Mischung

aller Bestandtheile hervorbtingen können,

81. Es schliefsen sich an. diesen ‚folgenreichen Satz, eine Menge von Betrachtungen an,, die ‚wir aber mehr berühren. als ausfübren können., Dahin gehört zunächst der Hahnemarnische Grundsatz, dafs alle. Zersetzungen, und, Umtauschungen der Grund- lagen bei der. doppelten Wahlverwandschaft nicht durch die Verwandschaftskräfte der. Stoffe bestimmt werden, sondern von ihrer verschiedenen Aullösbar- keit,. d.h, von den Cohaesionskräften ‚die bei der glei- chen Durchdringung gewisser Stoffe wirksam werden, abhängig sind($. 186). womit aber die nähern, Be- stimmungen, und scharfsinnigen Bemerkungen zu, vei- binden sind, welche Berthollet im ı2ten Abschnitt, und in der ersten Fortsetzung seiner Schrift mitge-

theilt. hat. 3. Ferner liegt in uriserm Satz eigentlich der

entscheidende Beweis, dafs die a Vvei-